# 013 So heilt DER INNERE DIALOG Deine Wunden!

 

 

Stress durch übermäßige Ängste und Selbstzweifel kennt fast jeder: Wir befürchten, nicht gut genug zu sein, scheinen immer fleißig und lieb sein zu müssen, … Manchmal reicht ein Seminar, um solche sogenannten „inneren Dämonen“ für immer zu entmachten und durch die positive Macht eines neuen Verständnisses eine tiefe und anhaltende Verbesserung für uns zu erreichen. In dieser Folge hörst Du, wie Pia nach 50 Jahren der depressiven Selbstzweifel gelernt hat, sich jeden Tag zu lieben!

Shownotes: „Du bist ein schlechter Mensch!“, „Du bist nicht wertvoll!“, „niemals wirst Du gut genug sein!“, solche Glaubenssätze kennen sehr viele Menschen. Warum ist das so? Warum machen wir uns immer wieder selbst fertig? Es scheint, als wenn es in uns einen mächtigen, gnadenlosen Richter oder Kritiker gibt, der uns fertig machen will. Und so hören wir es auch immer wieder von Therapeuten und Coaches. Die oft sehr gute Arbeit dieser Kollegen wäre allerdings noch deutlich besser, wenn sie erkennen würden, dass niemand einen „inneren Kritiker“ oder „inneren Richter“ in sich trägt: Nein, was sich da in uns meldet, ist tatsächlich eine mächtige, aber auch kindlich-naive und durchaus gutwillige Instanz. Sie entspricht einem Teil unseres Gehirns, unserer Amygdala! Und die ist mächtig und schnell. Und: naiv! Wie Du mit diesem mächtigen inneren „Gesprächspartner“ effektiv und versöhnlich umgehen und ihn beruhigen kannst, ergibt sich vollkommen „psycho-logisch“ aus dieser erstaunlicherweise neuen und besonders positiven Sichtweise. Unsere Amygdala können wir sehr treffend als unsere „kindliche Aufpasserin“ oder unseren „kindlichen Aufpasser“ bezeichnen (die 300 psychotherapeutischen Kollegen, denen ich meine neuen Konzepte vorgestellt habe, haben dem jedenfalls zugestimmt oder zumindest nicht widersprochen :o).
Selbst einen panischen kindlichen Aufpasser können wir beruhigen, wenn wir seinen Alarm richtig verstehen. Der beste Beweis dafür ist meine Gesprächspartnerin Pia (Name und Stimme geändert):

Pia hat 50 Jahre lang sehr unter dieser Instanz gelitten! Sie hat Pia so fertiggemacht, dass ihr Selbstwertgefühl durchgehend bei einem Wert von 0-1 von 10 lag! Wie lange braucht ein Mensch, um nach 50 Jahren selbstquälerischen Denkens zu einem inneren Dialog zu finden, der ihren kindlicher Aufpasser so weit beruhigt, dass er/sie ihm/ihr nicht mehr im Weg steht und es ihr „erlaubt“, sich wertvoll zu fühlen? Tatsächlich kann das sehr unterschiedlich lange dauern. Je nachdem, wie unsere Gedankenwelt und unsere bisherigen Erfahrungen ausgeprägt sind.
Niemand hat sich seine Gedankenwelt bewusst ausgesucht und auch nicht seine Biografie. Aber diese Dinge haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie lange wir brauchen, um in unserer Gedanken- und Gefühlswelt „aufzuräumen“. Pia hatte schon länger an sich gearbeitet, sie war offen, ihre langjährigen Muster zu hinterfragen und neue Ansätze auszuprobieren.
Tatsächlich war es dann ein Wochenendseminar, das ihr half, ihren inneren Dialog grundsätzlich zu verändern und ihre kindliche Aufpasserin nachhaltig zu beruhigen! Eine Folge davon ist, dass nicht nur hilfreiche Selbstzweifel stark abgenommen haben, sondern auch ihr Selbstwertgefühl von einem Wert von 0-1 auf einen Wert von 7 gestiegen ist! Eine entscheidende Rolle spielt dabei, dass sie ihr inneres Kind, ihre kleine Pia auf eine vollkommen neue und ebenfalls besonders logische Weise kennengelernt hat: Sie hat erstmals das liebenswerte Wesen ihrer kleinen Pia erkannt. Das hat ihr entscheidend geholfen, eine tiefe und lebendige Beziehung zu sich selbst erschaffen. Auf einem Weg voller Erkenntnisse, Erleichterung und tiefer Freude und Verbundenheit. Klingt das zu schön, um wahr zu sein? In dieser Folge hörst Du Pias Geschichte! Und Pia und ich würden uns sehr freuen, wenn ihre wundervolle Geschichte auch Dich bereichert.

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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