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Dein Weg zu einem JA zu dir selbst!

Ein Psychologie-Podcast von Burkhard Düssler.

Herzlich willkommen auf meiner Webseite und hier ganz besonders bei meinem Podcast „Psycho-logisch und neu“!
Als Facharzt für Psychotherapie habe ich einige besonders logische, positive und neue Konzepte entwickelt, um unsere Gedanken- und Gefühlswelt zu verstehen. Und unsere Lebensqualität wesentlich zu verbessern! Hier bei psycho-logischundneu.de möchte ich Dir diese Konzepte vorstellen und Dich unterstützen, sie effektiv anzuwenden!

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg und tiefe Freude, denn Du bist es wert!
Dein Burkhard

Der Podcast-Trailer!

#000 - Darum geht´s bei Psycho-logischundneu!

Wer möchte das nicht:
Ein richtig gutes Selbstwertgefühl, ein besonders logisches und positives Verständnis unserer Gedanken- und Gefühlswelt und eine deutliche Verbesserung unserer Lebensqualität und der Beziehungen zu anderen!

In meiner Arbeit als Facharzt für Psychotherapie, Coach und Seminarleiter erlebe ich, dass viele Menschen von meinen grundlegend neuen Konzepten sehr profitieren. In dieser „Podcast-Episode 000“ gebe ich Dir einen kurzen Einblick in diese neuen Ansätze. Und ich möchte Dir Lust auf mehr machen!

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Narzisstische Partner „werten Dich auf“, wenn Du sie „aufwertest“. Allerdings sitzen sie tief in der narzisstischen Sandkiste, wenn sie 1. immer recht haben wollen und 2. Wenn sie sich gerade aus irgendwelchen Gründen „abgewertet“ fühlen … Denn dann wollen sie sich wertvoller fühlen, indem sie Dich „abwerten“. Aber: Wie soll denn so eine „Abwertung“ funktionieren?! Einer sagt „Du bist doof!“ und dann ist der andere weniger wert?! Wie Du – vielleicht sogar gemeinsam mit Deinem Partner – aus diesem kindischen Spiel aussteigen kannst, hörst Du in dieser Folge!

Sogenannte „Narzissten“ sind meist Menschen mit faszinierenden Fähigkeiten und Eigenschaften, darum gibt es viele Menschen, die sich in sie verlieben. Außerdem können sie ihre Partner wie eine Prinzessin oder einen Prinzen verehren. Der schmerzhafte Teil des narzisstischen Spiels beginnt allerdings dann, wenn man die Erwartungen des „Narzissten“ nicht mehr erfüllt. Denn dann beginnt unweigerlich das „Spiel der Abwertung“ und plötzlich wird aus der Prinzessin ein Mülleimer!
Wie bei einer Gratwanderung erleben PartnerInnen von „Narzissten“ immer wieder die faszinierende und wohltuende Wertschätzung durch ihren Partner, während sie wissen, dass eine „falsche“ Bemerkung jederzeit eine verachtende Reaktion auslösen kann. Wie ein dünnes Eis, auf dem man wundervoll tanzen, aber auch jederzeit einbrechen kann, wenn man sich einen Fehltritt leistet.
Umso wichtiger ist es, dieses „Spiel des Narzissmus“ zu durchschauen, denn das ist der erste Schritt, um aus dem Spiel auszusteigen. Der nächste Schritt ist die Klarheit über Deinen eigenen Selbstwert, denn wer sich immer klarer wird, dass er/sie immer sehr wertvoll ist und das narzisstische „Spiel der Abwertung“ ein absolut kindischer Unsinn ist, wird dagegen immer mehr immun.
Was dann noch fehlt, sind ein paar gute Strategien, um mit einem „Narzissten“ umzugehen. Natürlich möchte man auch „mal richtig zurückschlagen“ – das ist sehr verständlich. Führt allerdings umso weniger zum Erfolg, je radikaler das narzisstische Muster beim Partner ausgeprägt ist. Denn verbale Kampftechniken sind bei sog. „Narzissten“ meist gut entwickelt. Viel besser funktionieren – v.a. bei „gemäßigten Narzissten“ – Wertschätzung, Verständnis und geschickte Spiegelungen. Denn das kann ihr verletztes inneres Kind erreichen. Und das spielt im Narzissmus eine entscheidende Rolle: Das verletzte innere Kind, der kleine, damals an sich selbst zweifelnde Junge, wird heute zwar vom Erwachsenen mit schlagkräftigen Mitteln (große eigene Erfolge, das Niederringen von „Gegnern“, …) verteidigt. Aber es wird nicht getröstet. So bleibt das „Kind im Narzissten“ auf seinen Minderwertigkeitsgefühlen und Selbstzweifeln sitzen, die niemals thematisiert werden dürfen. Weil sie ein Zeichen von Schwäche und „Minderwertigkeit“ sind.
Wenn Du jetzt als Partnerin/Partner Verständnis und Wertschätzung anbietest, werden diese ur-menschlichen Bedürfnisse erfüllt. Zu einem „gemäßigten Narzissten“ kann dadurch eine tiefere Verbindung aufgebaut werden.
Das Non-Plus-Ultra ist natürlich die Erkenntnis des „Narzissten“, dass er/sie jederzeit absolut wertvoll ist, SOGAR, wenn er/sie einen Fehler macht, unterlegen oder hilflos ist. Denn das hebt ihre Urangst auf, minderwertig zu sein, wenn sie sich schwach und hilflos fühlen. Darum können bestimmte Formulierungen, die positiv auf das Selbstbild des „gemäßigten Narzissten“ abzielen, Wunder wirken: „Ich kann mir nichts vorstellen, was Deinen Selbstwert vermindern kann! Du bist und warst immer wertvoll, natürlich auch, wenn Du Fehler gemacht hast!“. Damit gibst Du Euch eine große Chance! Denn aus dem „Spiel des Narzissmus“ könnt Ihr umso mehr aussteigen, je mehr Dein Partner die Idee der Minderwertigkeit hinter sich lassen kann.
Echte „Hardliner-Narzissten“ werden allerdings auch dann ein großes Problem behalten: Ihre immense Angst vor ihrem leidenden inneren Kind. Denn die Vorstellung, dass ihr inneres Kind tatsächlich liebevoll getröstet werden und zuverlässige Geborgenheit erfahren könnte, ist für sie sehr viel schwächer als die Versuchung, sich einmal mehr durch eine narzisstische Attacke auf ihr Gegenüber kurzfristig zu stabilisieren und von der eigenen tiefen, kindlichen Not abzulenken. Denn das ist immer noch ihr größtes Hindernis: Ihr Glaube, minderwertig zu sein, wenn sie unterlegen sind, kritisiert werden oder Unrecht haben. Dann fällt ihnen nichts Besseres ein, als das alte, kindliche „Spiel des Narzissmus“ zu spielen: „Abwertung“ ihres Gegenübers und übertrieben negative Bewertungen von allem, was ihrem Gegenüber wichtig ist. Mit anderen Worten: Die bekannten, narzisstisch-naiven Beziehungs-Manöver direkt aus der Sandkiste!

Einige wenige dieser Hardliner können dann für ihre Partnerinnen richtig gefährlich werden: Jeden Tag stirbt in Deutschland eine Frau durch einen, meist gekränkten Mann, der sich nicht anders zu helfen weiß als seine gefühlten „Abwertungen“ durch seine (Ex-) Partnerin zu beenden, indem er sie umbringt! Wie man diese Menschen erkennt und wann man sich rechtzeitig in Sicherheit bringen sollte, auch darum geht es in dieser Podcast-Folge!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

Aber, um zum Narzissmus zurückzukommen: Ja, hinter der großartigen und faszinierenden Fassade des Narzissmus steckt ein durch und durch kindliches und einsames Konzept von sich selbst und den anderen. Und je mehr Du es durchschaust, umso weniger kann Dich das „Spiel des Narzissmus“ beeindrucken oder verletzen!
Ganz entspannt kannst Du dieses Spiel betrachten, wenn Du mehr und mehr durchschaust, dass Du selbst jederzeit sehr, sehr wertvoll bist, denn dann prallen die kindlich-narzisstischen Attacken einfach von Dir ab. Und wenn Du erkennst, dass der „Narzisst“ mit großem Aufwand versucht, sich „aufzuwerten“, obwohl er schon immer so wertvoll war, wie jeder andere Mensch, dann kannst Du vielmehr Mitleid mit ihm haben, als dass Du Dich vor ihm fürchtest!
Und last not least können wir damit auch unsere eigenen narzisstischen Manöver (z. B. andere „abzuwerten“, um uns selbst zu stabilisieren), hinter uns lassen … :o)
Um all diese Dinge geht es in dieser Folge mit Lena und mir. Darum ist sie auch eine perfekte Vorbereitung auf die nächste Folge mit Lena. In der wird es darum gehen, wie Du mit solchen Menschen so geschickt umgehen kannst, dass im besten Fall Ihr beide aus dem „kindlichen Spiel des Narzissmus“ mehr und mehr aussteigt!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Warum sind viele „Narzissten“ gleichzeitig faszinierend und abstoßend?! Sie spielen gekonnt das „Spiel der Auf- und Abwertung“. Auch Du wirst „aufgewertet“ – solange Du auf der richtigen Seite stehst … Wie Du dieses verrückte Spiel auf eine garantiert neue und besonders logische Weise durchschauen und aus ihm aussteigen kannst, erfährst Du in dieser ersten Folge zum Narzissmus! Und, Achtung: Ich schimpfe über die bestehenden Konzepte zum Narzissmus, denn die sind eine Katastrophe!

In dieser ersten Folge zum Narzissmus geht es darum, wie Du „das Spiel der Auf- und Abwertung“ durchschauen kannst. „Narzissten“ können geschickt reden, selbstsicher auftreten und sehen oft besonders gut aus. Wenn sie einen Menschen für sich gewinnen wollen, können sie sehr charmant, offen und respektvoll sein. Ihre große Selbstsicherheit zeigt sich auch darin, dass sie sich nichts gefallen lassen und knallhart wehren können. Die eiskalten „Abwertungen“,
mit denen sie andere angreifen, kennzeichnen das narzisstische Verhalten. Aber auch das kann sie faszinierend machen, weil es ihnen eine besondere Macht verleiht – solange man ihr Spiel mitspielt …
Außerdem sind „Narzissten“ in der Regel begeistert, von sich und ihrer Sache und das kann sehr ansteckend sein. Darum sind sie für viele Menschen so anziehend. Für Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, die zu oft das Gefühl hatten, „abgewertet“ worden zu sein, kann es unwiderstehlich sein, zu hören: „Ich bin immer stark und ich weiß immer eine schnelle Lösung, Du bist meine Prinzessin und jetzt zeige ich Dir die Welt!“, wer hat ihnen das schon mal so klar und deutlich gesagt?
Das große ABER liegt allerdings in der erwähnten Unart, andere „abzuwerten“. In Konflikten heißt es: Dominanz, statt Fairness! Und wenn man ihren Erwartungen nicht mehr entspricht, ist es auch mit ihrer Begeisterungsfähigkeit schnell vorbei. Warum verhalten sich diese Menschen so? Warum beschäftigen sie sich so viel mit dem Thema Selbstwert? Weil sie dauernd in einer großen Angst vor „Abwertung und Minderwertigkeit“ leben. Glaube mir, das Leben eines „Narzissten“ ist anstrengend! Sie müssen dauernd für „Aufwertungen“ sorgen und wenn sie erkennen müssen, dass sie nicht mehr genug „Aufwertung“ von anderen bekommen, dann kommen sie richtig unter Druck. Garantiert! Denn ihre Alternative zu ihrer Großartigkeit ist die Minderwertigkeit.
Und das ist nicht der einzige Nachteil dieses Lebens-Konzeptes, denn es macht auch einsam: Wer immer stark sein muss, darf nie schwach sein. Er darf sich mit seinen Sorgen und Nöten niemandem anvertrauen und schon gar nicht trösten lassen. Darum ist das Leben mit dem narzisstischen Konzept im wahrsten Sinn des Wortes trostlos.
Wenn wir aber verstehen, dass kein Mensch einen anderen tatsächlich „abwerten“ kann (darum geht es in unseren ersten Podcast-Folgen!), wird klar, dass das narzisstische Muster von „alle sind gut, die mich aufwerten“ und „wer mich abwertet, den werte ich immer zweimal mehr ab!“ durch und durch kindlich ist!
Übrigens: Dass wir alle jederzeit einen sehr hohen „Selbstwert“ haben, ist einerseits absolut logisch, andererseits findest Du diese Haltung in keinem institutionellen psychologischen Konzept!! In der Psychologie wird nämlich der „Selbstwert“ eines Menschen überhaupt nicht als Wert verstanden, sondern als momentanes Gefühl oder momentane, subjektive Selbsteinschätzung: Die Psychologie behauptet darum auch, dass ein depressiver Mensch einen „niedrigen Selbstwert“ hat!! Das ist nicht nur ein begriffliches Desaster, sondern auch höchst schädlich, weil das die Idee der „Abwertung“ so ganz nebenbei als realen Vorgang („der wertet sich ab“, „sie wurde abgewertet“) darstellt. Anstatt aufzuklären, dass das eine zwar verständliche, aber unzutreffende Idee ist – genauso wie z. B. die Angst, an der Supermarktkasse ersticken zu müssen (das befürchten manche Menschen mit einer Panikstörung). Darüber schimpfe ich in dieser Folge etwas ausführlicher :o)

Aber, um zum Narzissmus zurückzukommen: Ja, hinter der großartigen und faszinierenden Fassade des Narzissmus steckt ein durch und durch kindliches und einsames Konzept von sich selbst und den anderen. Und je mehr Du es durchschaust, umso weniger kann Dich das „Spiel des Narzissmus“ beeindrucken oder verletzen!
Ganz entspannt kannst Du dieses Spiel betrachten, wenn Du mehr und mehr durchschaust, dass Du selbst jederzeit sehr, sehr wertvoll bist, denn dann prallen die kindlich-narzisstischen Attacken einfach von Dir ab. Und wenn Du erkennst, dass der „Narzisst“ mit großem Aufwand versucht, sich „aufzuwerten“, obwohl er schon immer so wertvoll war, wie jeder andere Mensch, dann kannst Du vielmehr Mitleid mit ihm haben, als dass Du Dich vor ihm fürchtest!
Und last not least können wir damit auch unsere eigenen narzisstischen Manöver (z. B. andere „abzuwerten“, um uns selbst zu stabilisieren), hinter uns lassen … :o)
Um all diese Dinge geht es in dieser Folge mit Lena und mir. Darum ist sie auch eine perfekte Vorbereitung auf die nächste Folge mit Lena. In der wird es darum gehen, wie Du mit solchen Menschen so geschickt umgehen kannst, dass im besten Fall Ihr beide aus dem „kindlichen Spiel des Narzissmus“ mehr und mehr aussteigt!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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#010 - Alte Wunden heilen - vom tiefen Schmerz zum tiefen Glück!

„An schlechten Tagen macht mich so etwas völlig fertig!“. Sylvias (Name und Stimme geändert) seelische Wunden kennt sie seit ihrer Kindheit: Wenn jemand sie kritisiert oder mit ihr schimpft, fühlt sie sich schwer getroffen. Dann kann sie sich gegen ihre massiven Selbstzweifel nicht mehr wehren und möchte sich nur noch zurückziehen! – Während das Kind in ihr nur noch weinen könnte. Wie kann Sylvia diese schrecklichen, alten Wunden in der Seele ihres inneren Kindes heilen? In dieser Folge von „psycho-logischundneu“ hörst Du es!

„Wenn jemand mich beschimpft oder kritisiert, wehre ich mich natürlich, aber danach könnte ich eigentlich nur noch heulen!“. Sylvia ist eine durchaus selbstbewusste Frau, sie lässt sich nicht so leicht kleinkriegen. Und wenn es draufankommt, kann sie sich mit Worten kräftig wehren. Aber wie sieht es tief in ihr aus, wenn sie in Konflikte gerät? Sie ist aufgewühlt und kämpft mit einem tiefen seelischen Schmerz, den sie seit ihrer Kindheit kennt!
Damals war es ihr alkoholkranker Vater, der sie gnadenlos „kleingemacht und abgewertet“ hat. Und natürlich konnte sie sich damals nicht gegen ihn wehren – jeder Versuch hätte zu noch viel mehr Härte und Verachtung durch ihn geführt. Sylvia kann sehen, wie ihr inneres Kind, ihre kleine Sylvia, unter diesen Attacken leidet und sie spürt, wie ihr Selbstwertgefühl rapide und sehr schmerzhaft abnimmt!
Aber das ist lange her! Und Sylvia durchschaut doch eigentlich, dass all der Schmerz nur mit dem Verhalten ihres Vaters zusammenhängt! Warum empfindet sie heute noch diesen tiefen Schmerz, wenn sie von einem Menschen kritisiert wird, der ihr wichtig ist!? Um es in einem Bild auszudrücken: Seit ihrer Kindheit steckt ein schmerzender Stachel in ihrer Seele: Der Glaubenssatz, dass sie minderwertig sei, wenn sich jemand über sie ärgert! Und dieser Stachel ist mächtig: Trotz ihres Selbstbewusstseins kann er ihr so wehtun, dass sie verzweifeln könnte.

Nach unserem ersten Gespräch erlebte sie zwar für einige Tage ein Selbstwertgefühl, das so gut war, wie sie es seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hatte. Wenig später war der Stachel aber wieder gnadenlos und äußerst schmerzhaft spürbar mit der Botschaft „Du bist nichts wert, wenn sich jemand über dich ärgert!“.

Die Anlässe, aus denen heraus wir uns minderwertig fühlen, können sehr unterschiedlich sein. Die Mechanismen sind aber in der Regel dieselben: Wir hatten das sehr schmerzliche Gefühl, minderwertig zu sein, weil wir uns von Menschen abgewertet fühlten, die uns zu dieser Zeit sehr wichtig waren. Oder wir haben gelernt, dass wir minderwertig seien, wenn wir bestimmte Erwartungen nicht erfüllen. Diese Idee, dieser Glaubenssatz „Du bist minderwertig, weil …!“ bleibt in unserem Bewusstsein. Wie ein Stachel in unserer Seele! Wenn unser Leben gut läuft und wir Erfolg und Zuneigung erleben, wird er nicht gedrückt. Wenn wir aber in Konflikte geraten oder zu viele Misserfolge haben, spüren wir ihn wieder. Menschen, die unter einer Depression leiden, erleben diesen Schmerz täglich immer wieder. Und wer eine soziale Phobie hat, erlebt ihn regelmäßig, wenn er fremden Menschen begegnet. Aber selbst wenn wir ein gutes Selbstbewusstsein haben und im Alltag wissen und spüren können, dass wir ein wertvoller Mensch sind, können wir diesen tiefen Schmerz immer wieder erleben.
Was muss also passieren, um solche mächtigen, alten Stacheln in unserer Seele zu erkennen? Und was muss passieren, um sie mehr und mehr aufzulösen? In dieser Folge von „psycho-logischundneu“ erlebst Du, wie Sylvia einen großen Schritt macht, um ihr inneres Kind, ihre kleine Sylvia von ihrer jahrzehntealten Last zu befreien. Wie sie ihre kleine Sylvia aus ihrem tiefen Schmerz in ein tiefes Glück führt!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Selbstwert und Kränkung findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

All diese ungewöhnlichen Fragen machen Sylvia nachdenklich, sie staunt und ist erstmal verwirrt. Und am Ende ist sie positiv überrascht und spürt in ihrem Herzen Freude, Erleichterung und Zufriedenheit. Weil sie realisiert, dass sie viel wertvoller ist, als sie bisher dachte! Anschließend erlebt sie, wie sie aus dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes und stabiles Selbstwert-Gefühl machen kann. Und sie ist sehr motiviert, weitere Schritte auf diesem neuen Weg zu einem dauerhaft richtig guten Selbstwertgefühl zu gehen. Denn sie hat ein paar neue Werkzeuge in der Hand, mit denen sie ihr Selbstwertgefühl effektiv verbessern kann!

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#009 - Sylvias „Jackpot“: der beste Schutz gegen Verletzlichkeit!

Was hilft, wenn man sich immer wieder in seinen Gefühlen verletzt fühlt? Meine Interviewpartnerin Sylvia (Name und Stimme geändert) fühlt sich schnell sehr gekränkt und verletzt. In diesem ersten Gespräch mit mir entdeckt sie, dass ihre große Verletzlichkeit auf der häufigen Vorstellung beruht, dass sie minderwertig ist, wenn andere kritisch über sie denken. Mehr und mehr erkennt sie, dass sie tatsächlich jederzeit sehr (!) wertvoll ist – unabhängig von den Gedanken anderer. Plötzlich hält sie einen „Jackpot“ in der Hand: Wie sie mit dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes Selbstwertgefühl bekommen kann!

Wenn wir Selbstzweifel oder sogar eine Depression haben, haben wir in der Regel ein schlechtes Selbstwertgefühl. In dieser Folge denkt meine Interviewpartnerin Sylvia (ihr Name und ihre Stimme sind verändert) über einige ungewöhnliche Fragen zu unserem Selbstwert nach: Gibt es Menschen, die minderwertig sind, wenn sie sich minderwertig fühlen? Was sagt unser Selbstwertgefühl über unseren tatsächlichen Selbstwert aus? Hängt der Selbstwert eines Menschen davon ab, ob er bestimmte Erwartungen ausreichend erfüllt? Oder hängt der Selbstwert vielleicht von gar nichts ab?! …

All diese ungewöhnlichen Fragen machen Sylvia nachdenklich, sie staunt und ist erstmal verwirrt. Und am Ende ist sie positiv überrascht und spürt in ihrem Herzen Freude, Erleichterung und Zufriedenheit. Weil sie realisiert, dass sie viel wertvoller ist, als sie bisher dachte! Anschließend erlebt sie, wie sie aus dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes und stabiles Selbstwert-Gefühl machen kann. Und sie ist sehr motiviert, weitere Schritte auf diesem neuen Weg zu einem dauerhaft richtig guten Selbstwertgefühl zu gehen. Denn sie hat ein paar neue Werkzeuge in der Hand, mit denen sie ihr Selbstwertgefühl effektiv verbessern kann!

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#008 - Selbstzweifel und Einsamkeit auflösen!

An guten Tagen denken wir „Ich bin gut, wie ich bin!“. An schlechten Tagen denken wir viel schlechter über uns: „Ich bin dumm, unfähig, minderwertig, …!“. Lisas Freundin denkt manchmal so schlecht über sich, dass sie den ganzen Tag lang weint! Kein Wunder, denn wenn wir glauben, wertlos und niemals gut genug zu sein, muss es uns richtig schlecht gehen.
In dieser Folge geht es darum, zu verstehen, wie Selbstzweifel „funktionieren“ und wie wir sie auflösen können. Und wie wir anderen helfen können, sie aufzulösen. Ganz leicht und absolut psycho-logisch!

An guten Tagen denken wir „Ich bin gut, wie ich bin!“. An schlechten Tagen denken wir viel schlechter über uns: „Ich bin dumm, unfähig, minderwertig, …!“. Lisas Freundin denkt manchmal so schlecht über sich, dass sie den ganzen Tag lang weint! Kein Wunder, denn wenn sie glaubt, wertlos und niemals gut genug zu sein, muss es ihr richtig schlecht gehen.
Wie kommt es, dass sie manchmal ein so schlechtes Selbstbild hat? Und was braucht sie, wenn es ihr so schlechtgeht? Wie kann Lisa ihr helfen, ihr negatives Selbstbild zum Positiven zu verändern? Ja, gut zuzuhören ist sehr wichtig. Aber kann Lisa ihrer Freundin auch helfen, ein besseres Selbstbild zu bekommen? Das negative Denken anderer zu beeinflussen, erscheint manchmal nahezu unmöglich. „Aktives Zuhören“ ist eine Form der Kommunikation, die man oberflächlich, aber auch sehr tiefgründig und mit einer positiven und oft erstaunlich starken Wirkung auf das Selbstbild des Leidenden anwenden kann. Das Prinzip des tieferen aktiven Zuhörens kann man formulieren mit einem „wenn Du das so siehst, kann ich verstehen, dass es Dir so geht!“. Ganz konkret bei Lisas Freundin: „Wenn Du denkst, dass Du einfach nur blöd bist, weil Du einen Fehler gemacht hast, kann ich Deine Verzweiflung verstehen!“. Häufig wirkt das auf das Gegenüber zunächst verwirrend, dann aber auch positiv klärend. Aber auch vorsichtiges und positives Infragestellen des Selbstbildes kann helfen. Für Lisas Freundin: „Vielleicht sind ja all diese Situationen, in denen Du Dich blöd gefühlt hast, gar keine „Beweise“ dafür, dass Du tatsächlich blöd bist. – Weil Du gar nicht blöd sein kannst!“.  Wenn man dabei tiefe Überzeugungen zum Selbstbild des Betroffenen formuliert, ist die Wirkung oft erstaunlich. Auch humorvolle Varianten können sehr hilfreich sein: „Vielleicht bist Du ja schlau geblieben!“.
In jedem Fall ist es sehr wirksam, das Selbstbild des anderen – und bei sich selbst natürlich das eigene Selbstbild zu formulieren, weil dann ein sehr tiefes Verständnis der persönlichen Gefühlswelt entstehen kann. Ich bin überzeugt, dass unser Selbstbild ein mächtiger Schlüssel zu unserer Gefühlswelt ist, mit dem wir große Verbesserungen erreichen können. In uns und sogar in anderen.
Am Ende dieser Folge geht es noch einmal um Lisa und ihr inneres Kind: Die beiden sind immer noch sehr glücklich miteinander! Kein Wunder, denn Lisa vertieft den Kontakt zu ihrer kleinen Lisa immer wieder mit „den 3 Fragen am Abend“. So gesehen hat Lisa durch ihren guten Kontakt zu ihrem inneren Kind ein gutes Selbstbild, denn sie weiß, dass dieser sehr emotionale Teil von ihr sehr wertvoll und liebenswert ist. Damit ist Lisa auch ein gutes Beispiel dafür, was das beste Mittel gegen Einsamkeit: Ein gutes Selbstbild mit einem richtig guten Selbstwertgefühl und einem lebendigen Kontakt zu unserem liebenswerten inneren Kind!

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#007 - In jedem Menschen steckt ein glückliches Kind!

„In jedem Mann steckt ein Kind“ – und natürlich auch in jeder Frau! Was muss passieren, damit sich diese besonders emotionale Seite in uns wohlfühlt? Ein Kind möchte sich verstanden und angenommen, am besten geliebt fühlen. Manche Menschen lieben ihre kindliche Seite, andere finden sie lästig und bekämpfen sie geradezu. In dieser Folge hörst Du, wie Deine kindliche Seite erkennen, mehr und mehr annehmen und sehr glücklich machen kannst!

Wenn wir besonders gut drauf sind, Spaß haben, albern sind oder hingebungsvoll irgendeiner Beschäftigung nachgehen, sind wir genauso kindlich unterwegs, wie wenn es uns so richtig schlecht geht und wir uns traurig, hilflos und vernachlässigt fühlen. Wir haben also alle eine kindliche Seite. Darum kennt auch jeder den Spruch „In jedem Mann steckt ein Kind“. Und weil sich dieses innere Kind besonders bei starken Gefühlen bemerkbar macht, bezeichne ich es als „das emotionale Zentrum unserer Persönlichkeit“.
Wie andere mit uns umgehen, ob wir uns zum Beispiel von anderen angenommen oder abgelehnt fühlen, hat einen großen Einfluss auf unser inneres Kind. Aber wie gehen wir selbst mit dem Kind in uns um? Tatsächlich hat das eine entscheidende Wirkung auf unsere emotionale Verfassung: Wenn wir es positiv annehmen und unsere kindlichen Bedürfnisse auf eine gute Weise erfüllen, geht es uns viel besser, als wenn wir nur als Erwachsene funktionieren. Wenn wir unsere kindlichen Bedürfnisse zu lange übergehen, fühlen wir uns irgendwann nicht mehr lebendig. Darum arbeiten auch viele PsychotherapeutInnen sehr erfolgreich mit dem inneren Kind. Allerdings kann sich nicht jede/r mit der Vorstellung anfreunden, ein inneres Kind zu haben. Geschweige denn zu ihm eine enge Beziehung aufzubauen. Manch eine/r hat Angst vor seinen/ihren kindlichen Gefühlen, weil zu ihnen auch Verunsicherung und „Schwäche“ gehören können. Anderen erscheint es verrückt, verschiedene Persönlichkeits-Anteile zu haben. In der Folge 006 begegnet Lisa das erste Mal ihrem inneren Kind, ihrer kleinen Lisa. Dort hörst Du, warum sie diese Begegnung sehr fasziniert und wie sie mit meiner besonderen Sichtweise eine intensive und erfüllende Nähe zu ihr erlebt.
Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Bedenken haben, mit ihrer eigenen kindlichen Seite so einen tiefen und positiven Kontakt aufzubauen, möchte ich Dich beruhigen: Ein Tiefe entsteht in diesem Kontaktes nur, soweit wir als der/die innere Erwachsene es auch zulassen und möchten. Wenn wir uns von unserem inneren Kind abwenden, kann kein tiefer Kontakt entstehen. Auf die Dauer schneiden wir uns damit allerdings auch von etwas ab, was viele Menschen sehr vermissen: unsere kindliche Lebendigkeit! Außerdem können dann Kummer und seelische Schmerzen des inneren Kindes nicht so leicht aufgelöst werden. Denn das ist mit einem guten Kontakt mit dem inneren Kind auf einem vollkommen psycho-logischen und effektiven Weg möglich, den ich Dir in dieser Episode erkläre!
Auch darum lohnt es sich also, einen positiven Kontakt zur eigenen kindlichen Seite aufzubauen, auch darum ist ein positiver Kontakt zu dem „emotionalen Zentrum unserer Persönlichkeit“ für unsere Lebensqualität Gold wert!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zum Umgang mit Deinem inneren Kind findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Bedenken haben, mit ihrer eigenen kindlichen Seite so einen tiefen und positiven Kontakt aufzubauen, möchte ich Dich übrigens beruhigen: Die Tiefe dieses Kontaktes entsteht nur, soweit wir als der/die innere Erwachsene es auch zulassen und möchten. Wenn wir uns von unserem inneren Kind abwenden, kann kein tiefer Kontakt entstehen. Auf die Dauer schneiden wir uns damit allerdings auch von etwas ab, was viele Menschen sehr vermissen: unsere kindliche Lebendigkeit!
Darum lohnt es sich, einen positiven Kontakt zur eigenen kindlichen Seite aufzubauen, denn ein positiver Kontakt zu dem „emotionalen Zentrum unserer Persönlichkeit“ ist für unsere Lebensqualität Gold wert!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zum Umgang mit Deinem inneren Kind findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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#006 - Ungewohnte Familienharmonie. Und: Lisas inneres Kind!

Mein Podcast-Gast Lisa berichtet heute wieder von ihrer „seltsamen Familie“. Dieses Mal allerdings nicht von den dort häufigen Spannungen, sondern von der viel besseren Stimmung, für die Lisa selbst gesorgt hat. Der Grund: Sie hat etwas verstanden, das für sie alles verändert!
Aber damit nicht genug: Ab Minute 12 dieser Folge begegnet Lisa das erste Mal ihrem inneren Kind, ihrer kleinen Lisa! Warum sie diese Begegnung mit ihrer kindlichen Seite sehr fasziniert und plötzlich zu Tränen rührt, erfahrt Ihr in dieser Folge von psycho-logischundneu!

In der letzten Folge haben wir herausgefunden, dass die Spannungen in Lisas Familie einen ebenso überraschenden wie einfachen Grund haben: Lisas Eltern sind oft gekränkt, weil sie das Gefühl haben, dass sie nicht so schlau sind, wie Lisa. Und tatsächlich denkt Lisa oft und gerne über die Dinge nach, während ihre Eltern am liebsten eine schnelle Antwort haben, über die sie nicht nachdenken müssen – eine Strategie, mit der man verhindert, etwas dazuzulernen …
Wenn Lisa dann wieder mehr versteht, als ihre Eltern und etwas Schlaues von sich gibt oder ihre Eltern kritisiert, fühlen sie sich schmerzhaft abgewertet und reagieren dann genervt oder ärgerlich.
Der wahre Grund des Ärgers ihrer Eltern hat also mit Lisa selbst nicht viel zu tun, zumal sie überhaupt nicht das Bedürfnis hat, ihre Eltern „abzuwerten“. Durch dieses neue Verständnis ist Lisa plötzlich viel geduldiger mit ihren Eltern. Darum muss sie auch nicht mehr in den Kampf ums Rechthaben einsteigen oder empört reagieren, wenn ihre Eltern gestresst sind, weil sie sich „abgewertet“ fühlen.
Sie erlebt ein häufiges Phänomen: Wenn wir die Not eines Menschen verstehen, fühlen wir uns viel weniger angegriffen und können gelassener, vielleicht sogar helfend reagieren. Und tatsächlich: Seit Lisa die Angst ihrer Eltern verstanden hat und weiß, dass die unfreundliche Art ihrer Eltern vor allem mit dieser Angst zu tun hat, kann Lisa viel geduldiger und nachsichtiger mit ihnen umgehen.
Und hat das nicht nur eine entspannende Wirkung auf Lisa, sondern auch auf ihre Eltern. Wie durch ein kleines Wunder ist die Atmosphäre viel entspannter, als sie ihre Eltern wieder besucht.
Unser zweites Thema heute dreht sich wieder um Lisa selbst: wie kann sie sich noch stabiler, noch besser mit sich selbst fühlen? Für mich ein klarer Fall: Mit einem guten Kontakt zu ihrem „inneren Kind“! Aber was ist mit dem „Inneren Kind“ gemeint?
„In jedem Mann steckt ein Kind“, den Spruch kennt jeder, weil er offensichtlich stimmt: Wenn wir besonders gut drauf sind, Spaß haben, albern sind oder hingebungsvoll irgendeiner Beschäftigung nachgehen, sind wir genauso kindlich unterwegs, als wenn es uns so richtig schlecht geht und wir uns traurig, hilflos und vernachlässigt fühlen. Wir haben also alle eine kindliche Seite.
Und weil sie sich besonders bei starken Gefühlen bemerkbar macht, sage ich, dass das innere Kind „das emotionale Zentrum unserer Persönlichkeit“ ist. Wie wir mit unserer kindlichen Seite umgehen, hat tatsächlich eine entscheidende Wirkung auf unsere emotionale Verfassung: Wenn wir unsere kindliche Seite positiv annehmen und unsere kindlichen Bedürfnisse auf eine gute Weise erfüllen, geht es uns viel besser, als wenn wir nur als Erwachsene funktionieren. Wenn wir unsere kindlichen Bedürfnisse zu lange übergehen, fühlen wir uns irgendwann nicht mehr lebendig. Darum arbeiten auch viele PsychotherapeutInnen sehr erfolgreich mit dem inneren Kind. Allerdings kann sich nicht jede/r mit der Vorstellung anfreunden, ein inneres Kind zu haben. Geschweige denn zu ihm eine enge Beziehung aufzubauen. Manch eine/r hat Angst vor seinen/ihren kindlichen Bedürfnissen. Anderen erscheint es verrückt, verschiedene Persönlichkeits-Anteile zu haben.
Ab Minute 13 dieser Folge macht Lisa die ersten Schritte, ihre kleine, innere Lisa kennenzulernen! Dabei findet sie sehr schnell einen positiven Zugang zu ihr. Kein Wunder, denn sie hat schon immer gesagt, dass es gut ist, auch mal albern zu sein und sich seine kindliche Lebensfreude zu bewahren!
Lisa baut einen richtig tiefen, sogar innigen Kontakt zu ihrem inneren Kind auf, indem sie eine weitere meiner neuen Sichtweisen anwendet: Sie entdeckt das emotionale „Wesen“ ihres inneren Kindes! Was damit gemeint ist und wie diese Herangehensweise Lisa hilft, einen innigen Zugang zu ihrer kleinen Lisa zu bekommen, hörst Du in dieser Folge. Aber Achtung: Für Lisa wird es heute richtig emotional! Natürlich im besten Sinn :o)

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Bedenken haben, mit ihrer eigenen kindlichen Seite so einen tiefen und positiven Kontakt aufzubauen, möchte ich Dich übrigens beruhigen: Die Tiefe dieses Kontaktes entsteht nur, soweit wir als der/die innere Erwachsene es auch zulassen und möchten. Wenn wir uns von unserem inneren Kind abwenden, kann kein tiefer Kontakt entstehen. Auf die Dauer schneiden wir uns damit allerdings auch von etwas ab, was viele Menschen sehr vermissen: unsere kindliche Lebendigkeit!
Darum lohnt es sich, einen positiven Kontakt zur eigenen kindlichen Seite aufzubauen, denn ein positiver Kontakt zu dem „emotionalen Zentrum unserer Persönlichkeit“ ist für unsere Lebensqualität Gold wert!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zum Umgang mit Deinem inneren Kind findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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#005 - Der Härtetest für unser Selbstwertgefühl: Kränkungen!

„Ich fühle mich so erniedrigt!“, „Diese ständigen Abwertungen ertrage ich nicht mehr!“, … Kränkungen können uns extrem wehtun. Nicht umsonst sind sie eine typische Ursache für heftige emotionale Reaktionen. Und tatsächlich die häufigste Ursache für körperliche Gewalt!
Warum ist das so? Weil unser Selbstwertgefühl so wichtig für unsere Lebensqualität ist und eine Kränkung das Selbstwertgefühl schlagartig auf null bringen kann! In dieser Episode erfährst Du, wie Du aus „dem Spiel der Kränkungen“ aussteigen kannst!

Wer kennt das nicht: Familienmitglieder, die sich gegenseitig runtermachen, Schüler, die bestimmte Mitschüler mobben, … So etwas mitansehen zu müssen, ist schon schlimm genug. Selbst Opfer solcher Attacken zu sein, kann sich geradezu vernichtend anfühlen. Dabei brauchen wir noch nicht einmal andere, um uns gekränkt zu fühlen. Manche Menschen sind zwar besonders lieb zu anderen, mit sich selbst aber so hart, dass man sagen könnte, dass sie sich selbst kränken: „Ich bin so blöd, unfähig, langweilig, hässlich, …!“
Aber was passiert eigentlich bei einer Kränkung? Wie kommt es, dass sich einige Menschen viel leichter abgewertet fühlen als andere? Und kann man aus „dem Spiel der Kränkungen“ nicht auch aussteigen? Schließlich fühlen sich manche Menschen viel weniger abgewertet als andere!
Muss man sich gegen Kränkungen vielleicht nur klar genug wehren? Oder gibt es einen entspannteren Weg?
Lena, meine Social-Media-Expertin, kennt kränkendes Verhalten durchaus in ihrem Beruf: Sie hat selbst erlebt, von Kunden abgelehnt und als unfähig hingestellt zu werden. Und warum? Weil sie eine Frau ist und Frauen angeblich in Lenas Beruf per se unfähig sind! Lena kann gut verstehen, dass einige ihrer Kolleginnen nach solchen Demütigungen immer wieder schlaflose Nächte haben!
Aber ihr geht es nicht mehr so. Seit einiger Zeit zählt sie zu den Menschen, die sich kaum noch Situationen vorstellen können, in denen sie sich abgewertet fühlen. „Die Erleichterung, kaum noch kränkbar zu sein, fühlt sich an, als ob ich 20 kg abgenommen hätte!“, sagt sie ganz entspannt.
Wie wäre es, wenn Du zu den Menschen gehören würdest, die sich immer weniger gekränkt fühlen? Was müsstest Du in Deinen Gedanken und Gefühlen verändern? Und vor allem: Welche konkreten Schritte müsstest Du dafür gehen? Die Antworten auf all diese Fragen hörst Du in dieser Folge von „Psycho-logischundneu“!
Mehr zu meinen Konzepten, Aktivitäten und Hilfsangeboten findest Du unter „psycho-logischundneu.de“. Bei Instagram findest Du Lenas und meine Seite unter „psycho-logischundneu“! Wir freuen uns, wenn Du uns Deine Fragen und Kommentare schickst oder einfach immer mal wieder reinguckst!

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#004 - Lisas verbessertes Selbstwertgefühl. Und ihre "seltsame Familie"!

Was hat unser erstes Gespräch mit Lisa gemacht? So viel, dass Lisa es „spuky!“ findet …  Sie wurde von Kollegen auf ihre besondere Ausstrahlung angesprochen. Sogar mit ihren, wie sie sagt, „seltsamen Eltern“ fühlt sie sich besser. Wie hat sie das gemacht?!
Und wie kann sie ihre „seltsamen Eltern“, bei denen sie sich so oft unverstanden fühlt, besser verstehen und mit ihnen so umgehen, dass sich alle wohler miteinander fühlen? Die Antworten auf all diese Fragen hört Ihr in dieser Folge von „Psycho-logischundneu“!

In meinem letzten Gespräch mit Lisa hörte sie erstmals von meiner neuen Idee, unser Selbstwertgefühl zu verstehen und es zu verbessern. Nach einigem Staunen, Zweifeln und vor allem einer genauen Prüfung (!) konnte sie erkennen, dass sie tatsächlich jederzeit sehr wertvoll ist. Und spüren, wie gut sich das anfühlt! Noch während des Gespräches schrieb sie einen Zettel: „Ich bin sehr wertvoll, das war immer so, es ist so und es wird immer so bleiben!“. Ihn zu lesen und sich über den eigenen „realistischen Selbstwert“ zu freuen, ist seitdem fester Bestandteil ihres Morgen- und Abend-Rituals. Mit deutlichen Auswirkungen! Sie mäkelt weniger an sich herum, freut sich mehr über ihre Stärken und fühlt sich so viel besser, dass sie auf ihre positive Ausstrahlung angesprochen wird.
Der kleine Aufwand, ihren tatsächlichen Selbstwert zu erkennen und sich an diese sehr positive Erkenntnis zu gewöhnen, hatte also eine große Wirkung!


Sogar ein Dauerproblem in Lisas Leben wurde dadurch ein wenig vermindert: Denn jetzt erlebt sie die jahrelangen Spannungen in ihrer „seltsamen Familie“, anders und vor allem entspannter.
Wie ist das zu erklären und was macht ihre Familie so „seltsam“ und schwierig? Warum liegt dort oft eine so eine große Spannung in der Luft? Und was könnte passieren, sodass sich alle ein wenig entspannen können? In dieser Folge von „Psycho-logischundneu“ könnt Ihr es hören – viel Spaß dabei!

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#003 - Vom starken Gedanken zum starken Selbstwert-Gefühl!

Ein positiver Gedanke ist noch kein positives Gefühl! Wie können wir also von der Erkenntnis, dass wir „immer sehr wertvoll sind“ zu einem dauerhaft starken Selbstwertgefühl kommen? Und wie können wir unsere fast automatisch aufkommenden Bedenken und Selbstzweifel beruhigen? In dieser Theorie-Folge mit Lena kannst Du es erfahren, vollkommen psycho-logischundneu – und inklusive Übungsanleitung :o)

In den Folgen 001 und 002 von „Psycho-logischundneu“ kannst Du hören, warum wir logischerweise sehr wertvoll sind. Ganz kurz gesagt: Weil die „Abwertung“ eines Menschen eigentlich ein völlig verrücktes Spiel ist, denn ist ein Mensch weniger wert, wenn jemand anderes sagt „Du bist doof!“?! Natürlich nicht!
Aber etwas „mit dem Kopf“ zu verstehen, heißt ja noch nicht, es auch „mit dem Herzen“ zu fühlen.
Darum geht es hier in der Folge 003 um die Frage: Wie können wir eine logische Erkenntnis zu einer starken Überzeugung machen? Ganz konkret, wie wir von dem logischen Gedanken, dass wir „immer sehr wertvoll sind“, zu einem dauerhaft guten Selbstwertgefühl kommen können.
So ganz einfach ist das leider nicht. Denn fast alle Menschen haben unwillkürlich aufkommende Bedenken und Zweifel an der Idee, jederzeit einen sehr hohen Selbstwert zu haben. Nicht nur Menschen mit gelegentlichen depressiven Stimmungslagen oder sogar einer Depression geht das so.
Wie können wir also diese Bedenken und Zweifel psycho-logisch verstehen?
– Viele Menschen glauben, nur wertvoll zu sein, wenn sie die Erwartungen anderer erfüllen.
– Die meisten Menschen tragen sogar mächtige „Beweise für ihre Minderwertigkeit“ in sich: Situationen, die scheinbar beweisen, dass sie nicht wertvoll sind, wie Kritik, Misserfolge, Einsamkeit, Trennungen.
– Manch einer scheint sogar ein unüberwindbares Misstrauen gegen die Vorstellung zu haben, jederzeit sehr wertvoll zu sein! Bei dem Gedanken, sehr wertvoll zu sein, meldet sich bei ihnen die innere Alarmanlage: „Jemand anderes ist vielleicht sehr wertvoll, aber Du doch nicht!“. Oft stehen dahinter Befürchtungen, mit einem richtig guten Selbstwertgefühl arrogant zu sein. Oder bei der nächsten Gelegenheit bitter enttäuscht zu werden – wenn nämlich die nächste „Abwertung“ passiert.
Man könnte sagen, dass unsere innere Alarmanlage befürchtet, dass wir bald wieder „vom selbstwertfressenden Raubtier attackiert werden, das mal wieder einen erheblichen Teil unseres Selbstwertes verschlingt“.
Wie können wir also dieses „selbstwertfressende Raubtier“ bändigen?!
Wie können wir die Macht der „Beweise für unsere Minderwertigkeit“ abbauen?
Wie können wir an unseren Selbstwert glauben, auch wenn wir manche Erwartungen nicht erfüllen können?
In dieser Theorie-Folge mit Lena kannst Du nicht nur erfahren, wie wir die Zweifel an unserem hohen Selbstwert verstehen können. Sondern auch, wie wir sie überwinden können – vollkommen psycho-logisch und inklusive Übungsanleitung! Hier kannst Du außerdem hören, warum dieser neue Weg zu einem richtig guten Selbstwertgefühl ein Weg mit einem Happy End ist. Exklusiv bei „Psycho-logischundneu“ :o)

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Unser Selbstwertgefühl spielt eine große Rolle für unsere Lebensqualität. Meine Interviewpartnerin Lisa (Name und Stimme geändert), entdeckt im Gespräch mit mir, dass ihre gelegentlichen Minderwertigkeitsgefühle auf einem Irrtum beruhen. Mehr und mehr erkennt sie, dass sie tatsächlich jederzeit sehr (!) wertvoll ist – so wie wir alle. Anschließend erlebt sie, wie sie aus dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes und stabiles Selbstwert-Gefühl machen kann!

Menschen mit Selbstzweifeln oder sogar einer Depression haben in der Regel ein schlechtes Selbstwertgefühl. In dieser Folge denkt meine Interviewpartnerin Lisa (ihr Name und ihre Stimme sind verändert) über einige ungewöhnliche Fragen zu unserem Selbstwert nach: Gibt es Menschen, die minderwertig sind, wenn sie sich minderwertig fühlen? Was sagt unser Selbstwertgefühl über unseren tatsächlichen Selbstwert aus? Hängt der Selbstwert eines Menschen davon ab, ob er bestimmte Erwartungen ausreichend erfüllt? Oder hängt der Selbstwert vielleicht von gar nichts ab?! …

All diese ungewöhnlichen Fragen machen Lisa nachdenklich, sie staunt und lacht und ist erstmal verwirrt. Und am Ende ist sie positiv überrascht und spürt in ihrem Herzen Freude, Erleichterung und Zufriedenheit. Weil sie realisiert, dass sie noch wertvoller ist, als sie bisher dachte! Und sie ist sehr motiviert, weitere Schritte auf diesem neuen Weg zu einem dauerhaft richtig guten Selbstwertgefühl zu gehen. Denn sie hat ein paar neue Werkzeuge in der Hand, mit denen sie ihr Selbstwertgefühl effektiv verbessern kann!

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#001 - Ganz logisch: Du bist absolut wertvoll!

Unser Selbstwertgefühl ist wie ein Barometer für unsere Lebensqualität. Aber wie hoch ist eigentlich unser Selbstwert? Warum wir logischerweise jederzeit sehr (!) wertvoll sind und wie wir durch diese Erkenntnis zu einem richtig guten Selbstwertgefühl kommen können, erfahrt Ihr in dieser Theorie-Episode mit Lena und mir.
Denn ein richtig gutes Selbstwertgefühl ist keine Illusion, dahin führt ein neuer und vollkommen logischer Weg/Lernprozess. Und ich möchte Dir zeigen, wie Du ihn gehen kannst.

Hier folgt weiterer Text

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Burkhard Düssler 
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 
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