Mein Podcast: Psycho-logisch und neu.

Überall wo es Podcasts gibt.

Aktuelle Infos zu meinen Seminaren findest Du im Menu unter "Veranstaltungen"!

Dein Weg zu einem JA zu dir selbst!

Ein Psychologie-Podcast von Burkhard Düssler.

Herzlich willkommen auf meiner Webseite und hier ganz besonders bei meinem Podcast „Psycho-logisch und neu“!
Als Facharzt für Psychotherapie habe ich einige besonders logische, positive und neue Konzepte entwickelt, um unsere Gedanken- und Gefühlswelt zu verstehen. Und unsere Lebensqualität wesentlich zu verbessern! Hier bei psycho-logischundneu.de möchte ich Dir diese Konzepte vorstellen und Dich unterstützen, sie effektiv anzuwenden!

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg und tiefe Freude, denn Du bist es wert!
Dein Burkhard

Der Podcast-Trailer!

#000 - Darum geht´s bei Psycho-logischundneu!

Wer möchte das nicht:
Ein richtig gutes Selbstwertgefühl, ein besonders logisches und positives Verständnis unserer Gedanken- und Gefühlswelt und eine deutliche Verbesserung unserer Lebensqualität und der Beziehungen zu anderen!

In meiner Arbeit als Facharzt für Psychotherapie, Coach und Seminarleiter erlebe ich, dass viele Menschen von meinen grundlegend neuen Konzepten sehr profitieren. In dieser „Podcast-Episode 000“ gebe ich Dir einen kurzen Einblick in diese neuen Ansätze. Und ich möchte Dir Lust auf mehr machen!

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Aktuelle Podcasts

Viele Menschen haben große Angst, Nein zu sagen, weil sie eine dramatische Reaktion ihres Gegenübers befürchten: Verletztheit, große Enttäuschung, Wut bis zur Beendigung der Beziehung. Tatsächlich können wir die Reaktion des anderen nur beeinflussen, aber nicht steuern. Und wir können unser eigenes Drama abbauen. Wie das funktioniert, erfährst Du in dieser Folge.

Manche Menschen kommen gut damit klar, wenn sie ein Nein hören und ihr Wunsch nicht erfüllt wird. Andere aber nicht. Die Reaktionen auf ein „Nein“ können sehr heftig sein. Darum trauen sich auch viele Menschen nicht, ein Nein auszusprechen. Sie haben Angst, dass sich ihr Gegenüber gekränkt fühlt, mit Traurigkeit oder Wut reagiert oder sogar langfristig auf Abstand geht. Wer aber sein Nein zu oft runterschluckt, baut ein inneres Nein auf, eine Wut auf die Welt, die ihn/sie nicht machen lässt, was er/sie möchte. Oder auch eine Angst vor Menschen, weil die mit ihnen scheinbar machen können, was sie wollen.
Warum ist das so? Und wie können wir so Nein sagen, dass unser Gegenüber weniger heftig reagiert?
In dieser Folge geht es unter anderem um das Thema „Kränkung“. Denn das ist in der Regel der Grund, wenn jemand auf ein Nein sehr empfindlich reagiert: Er/sie ist gekränkt!
Natürlich kannst Du die Reaktion Deines Gegenübers nicht steuern, aber Du kannst sie beeinflussen, indem Du Dich ihm gegenüber fair verhältst. Dann brauchst Du Dir auch nicht den Vorwurf anzunehmen, dass Du unfair gehandelt hast. Wie Du das ganz logisch und systematisch umsetzen kannst, erfährst Du in dieser Episode.

Hier findest Du die Themen der Episode im Einzelnen:
1.45 Das gruseligste Wort …
3:50 Die Wahrscheinlichkeit von Angstattacken erhöht sich.
4:50 Es gibt Menschen, die mit einem Nein gut umgehen können.
8:30 Neinsagen auf eine besondere Weise: Die Drei-Finger-Methode.
9:08 Die Brücke des Verständnisses.
10:00 das Drama nicht mitspielen.
12:40 Was, wenn jemand gekränkt ist durch mein Nein?!
15:20 Das kann ich verstehen, mein Nein ist jetzt doof für dich.
16:30 Fairness und der schwarzer Peter der Unfairness.
17:20 Es ist wichtig, dass wir unsere eigene Prüfung machen: Was ist fair und was ist unfair?
18:00 Schmollen ist besser als sein Ruf.
19:45 Schuldgefühle, wenn jemand schmollt.
20:30 Es kann noch härter werden: Das Gegenüber geht auf Distanz, reagiert mit Gemeinheiten, …
21:00 Manchmal ist es besser, zu gehen.
23:30 Ein gutes Nein, bringt Dir auch Respekt.
24:00 Zusammenfassung.

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Tom hat einen so guten Kontakt zu seinem inneren Kind, dass die beiden dauernd voneinander profitieren. Wie kann das funktionieren? In dieser Episode hörst Du, wie Du mit den angenehmen, aber auch mit den schmerzlichen Gefühlen Deines inneren Kindes umgehen kannst. Für Deinen Überblick findest Du in den Shownotes ein Inhaltsverzeichnis dieser Episode mit Zeitangaben.

„Noch nie habe ich einen Urlaub so bewusst erlebt“, sagt Tom. Sein Urlaub in Südfrankreich wird zu seinem Traumurlaub, weil er nicht nur zu seiner Familie einen liebevollen Kontakt hat.
Das Wichtigste für sein „Selbstbewusst-Sein“, für sein tiefes und erfüllendes Erleben des Urlaubs, ist tatsächlich, dass er ein „ziemlich realistisches“ Selbstbild hat. Und dass er dieses (natürlich sehr positive!) Selbstbild mit Leben erfüllt, indem er einen lebendigen Kontakt zu seinem inneren Kind hat. In diesem Kontakt ist Tom offen für alle positiven Wünsche und Impulse seines inneren Kindes, die er erfüllt, soweit das in den Rahmen seines Lebens passt. Ebenso wichtig ist, dass Tom auch alle schmerzlichen Gefühle seines kleinen Toms zulässt und so fürsorglich und tröstend mit ihm umgeht, dass weitere Nähe und Geborgenheit entstehen. Seine Depression schmilzt dabei wie Butter in der Sonne.
Klingt utopisch? Nein, das können wir Schritt für Schritt lernen! Dabei musst Du nicht so schnell sein, wie Tom, der nach vielen Jahren der Depression sehr zügig lernt,
– sein Selbstbild aufzuräumen,
– das liebenswerte Wesen seines inneren Kindes zu erkennt
– seinem kleinen Tom immer wieder durch das passende Erfüllen seiner kindlichen Bedürfnisse Halt gibt,
– seinem kleinen Tom durch geduldigen Trost die alten Stacheln der Selbstzweifel aus der Seele ziehen kann.
– Und seine STRESSSTIMME, also seinen kindlichen Aufpasser, systematisch beruhigt.
Ja, das hört sich nicht nur nach Arbeit an, das bedeutet auch Arbeit. Aber welche Arbeit sollte sich mehr lohnen als dafür zu sorgen, dass Du Ja zu Dir und Deiner Welt sagen kannst?!   
Hier ist eine ungefähre Liste unserer Gesprächsthemen in dieser Episode, die Zahlen geben die Zeit ab Beginn an:
Anfangs: Tom beschreibt seinen sehr nahen Kontakt zu seinem inneren Kind im Urlaub.
4:00 Eine kurze Erklärung von mir zu unserem „kindlichen Aufpasser“, unserer Stressstimme.
7:45 Bei einer Depression sitzt oft das innere Kind in einer Ecke (wie bei Tom) oder in einem dunklen Keller (dann dauert es meist länger, einen Weg dort herauszufinden). Dem kleinen Tom geht es viel besser, wegen Toms positiver Haltung ihm gegenüber: „Es ist immer eine Freude, ihn zu sehen“. An Euch Hörer: Ihr könnt da raus, auch wenn ihr nicht so gute Voraussetzungen habt, wie Tom.
11.30 Tom: „Noch nie habe ich einen Urlaub so bewusst erlebt!“
12:45 Auch auf schmerzliche Gefühle seines inneren Kindes hat Tom gut reagiert.
13:45 Was passiert, wenn wir Traurigkeit wegschieben und was, wenn wir unser inneres Kind trösten.
14:50 Tom: Es liegt auch Anrührendes und Positives im Schmerzlichen, wenn er einen guten Kontakt zum kleinen Tom hat.
15:45 Mit einem realistischen Selbstbild können wir keine Depression haben. Das verlangt eine Arbeit, die sich lohnt, wie kaum eine andere Beschäftigung mit uns selbst.
19:15 Toms verändertes Selbstbild: „Ich bin ein ganz anderer Mensch. Auch wenn ich manchmal wieder Schritte zurück mache“.
20.45 Toms Selbstwertgefühl verbessert sich durch unser Gespräch noch einmal ein Stück weiter. Eine Schlüsselfrage: „Wie hoch wäre der Selbstwert deines virtuellen Freundes, der alles erlebt hat, was Du erlebt hast?“
23:30 Manchmal gibt es noch schwere Momente. Dann muss sich Tom anstrengen, einen Bleistift aufzuheben.
25:00 Der Unterschied zwischen Depression und Traurigkeit.
26:00 Wir können im Alltag für Bedingungen sorgen, die unserem inneren Kind guttun. Tom sagt: „Das mache ich jetzt auch“. „Meine emotionale Situation ist nicht mit der von vor 5 Monaten vergleichbar: Ich hab jetzt wieder diese Freude in mir“.
27:30 Der Kleine ist DA und damit hat Tom einen Schatz in sich, den er vorher nicht gesehen hat. Das und sein realistisches Selbstbild sind auch ein Schutz vor einer weiteren depressiven Phase.
28:00 Das schwarze Loch der Depression hat Tom größtenteils mit positiven Wahrheiten zugeschüttet!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Was muss ganz praktisch passieren, damit Du das Konzept von „Schuld“ auflösen und wirklich dauerhaft loslassen kannst? Die Schritte, die Du hier kennenlernst, sind natürlich nicht nur besonders effizient und psycho-logisch, sondern auch neu :o)

Wir brauchen einen moralischen Anspruch! Aber dafür brauchen wir keine Schuld und keine Beschuldigungen. Warum das Konzept der Schuld in die Tonne gehört und das Konzept der Fairness viel besser funktioniert, erfährst Du ausführlich in der Folge 027!

In dieser Folge Nr. 028 geht darum, wie wir hartnäckige Schuldgefühle loswerden können.
Dafür ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, dass wir Fehler machen können, aber kein Fehler SEIN können, selbst wenn es sich so anfühlt. Denn sicherlich hast Du Fehler gemacht, aber Du WARST niemals ein Fehler. Du warst immer sehr liebenswert und auch immer sehr wertvoll!
Mit anderen Worten: Wir können Scheiße bauen, aber nicht scheiße sein!

Die folgenden Schritte zum Abbau Deiner Schuldgefühle kannst du selbstverständlich alleine machen, ich empfehle dir aber, sie mit einem vertrauten Menschen gemeinsam zu machen. Denn er oder sie kann Dir wahrscheinlich sehr helfen. Genauso, wie Du dieser Person wahrscheinlich sehr helfen könntest, wenn sie oder er mit einer übermäßigen Schuld zu Dir käme. Am besten schreibst Ihr auf, was ihr herausgefunden habt. Denn dann bekommst Du nicht nur einen guten Überblick, sondern Du kannst Dich auch später immer Mal wieder an diese hilfreichen Gedanken erinnern!
Folgende Fragen können Euch helfen, den quälenden Schuldgefühlen den Boden unter den Füßen wegzuziehen:
Was genau ist schiefgelaufen?  Was ist vor dem blöden Ereignis alles passiert? Was war tatsächlich unfair und was nicht (wenn man schlecht behandelt wird, ist es zumindest verständlich, wenn man etwas heftiger reagiert)? Nenne mindestens 3 Gründe, weswegen Du so unter Druck gestanden hast, dass Du unfair gehandelt hast. Welche schmerzlichen Gefühle wolltest Du beenden? Gegen was wolltest Du Dich wehren? Was wolltest Du vielleicht dem anderen klarmachen? Hat Dein Gegenüber vorherige Signale und Äußerungen nicht verstanden oder ignoriert? Wie haben die Beteiligten gedacht, was haben sie gewollt, wovor haben sie Angst gehabt? Welche Fehler hast Du gemacht? Und welche Fehler hat Dein Gegenüber gemacht? Stelle auch die guten Taten neben die schlechten, um einen guten Überblick zu bekommen.
Noch ein Ansatz: Gab es eine tragische Unwissenheit? (Ja, natürlich gab es die!) Wer hat tragischerweise was nicht gewusst oder nicht verstanden? Wer hat nicht richtig zugehört und verstanden?
Wichtig ist auch zu sehen, was beide Seiten in dieser Angelegenheit alles gut und richtig gemacht haben.
Danach könnt Ihr Euch fragen: Wenn wir das jetzt alles sehen und verstehen: Wie groß war Dein moralischer Fehler tatsächlich? Wie unfair waren die einzelnen Handlungen auf einer Skala von 0 – 10? Und was hast Du daraus gelernt?
Und immer wieder: Wir können Scheiße bauen und das ist nicht in Ordnung. Aber wir können nicht scheiße sein! Egal, was passiert ist, Ihr könnt niemals „schuldig“ im Sinn von „minderwertig“ oder „ein schlechter Mensch“ gewesen sein, denn das geht nicht! Ihr hattet immer einen sehr hohen Selbstwert und ein sehr liebenswertes Wesen! Denn das haben wir alle und niemand kann das jemals verlieren. Alles andere ist ein Unsinn, an den leider noch eine Menge Leute glauben …

Hier noch einmal ganz kurz der Ablauf im Kontakt mit Eurem inneren Kind:
Erinnere dich an eine Situation, in der du besonders heftige Schuldgefühle hattest (das kann natürlich auch nach Deiner Kindheit gewesen sein!). Wahrscheinlich wirst du eine Szene vor Augen sehen, die für deinen kindlichen Aufpasser ein „Beweis für deine ewige Schuld“ ist. Wie alt bist du in dieser Szene? Versuche im nächsten Schritt, Kontakt zu deinem jüngeren Ich aufzunehmen und mit ihr/ihm diesen „schrecklichen Beweis für Eure Schuld“ einmal unter die Lupe zu nehmen.
Mache dir dann erstmal klar, dass dein jüngeres Ich ein sehr schmerzliches Problem HAT, aber selbstverständlich nicht das Problem selbst IST bzw. WAR. Schau dir zunächst das liebenswerte Wesen deines jüngeren Ichs an und teile ihm mit, dass es ein sehr liebenswertes Wesen hat (Näheres zum Kontakt mit dem inneren Kind findest Du im E-Book unter „Downloads“ auf meiner Webseite psycho-logischundneu.de). Teile ihr/ihm mit, dass es für dich in deinem Leben eine sehr große und oft auch sehr positive Bedeutung hat und dass es einen so hohen Selbstwert hat, wie jedes andere Kind beziehungsweise jeder andere Mensch.
Wichtig: Bleibe immer dran an Deinem jüngeren Ich, schweife möglichst nur kurz ab mit weiteren Erinnerungen etc. (das ist auch Tom passiert). Schaue Dir an, wie groß die Last war, die Dein jüngeres Ich wegen seiner Schuldgefühle/Selbstzweifel durch sein Leben tragen musste (in dieser Episode ab Minute 7 und 15!). Dann kannst Du mit ihm die o.g. Fragen durchgehen und ihr/ihm so ganz klar zeigen, dass es selbst niemals das Problem war. Schaue Dir dann unbedingt die Ursache all dieser seelischen Probleme an: Die tragische Unwissenheit Deiner Eltern und ihr tragischer Glaube an ihre schmerzlichen/kindlichen Konzepte, unter denen sie schon so lange gelitten haben. Erkenne, dass Dein inneres Kind in all diesen tragischen Situationen nichts falsch gemacht hat, schaue immer wieder nach Deinem jüngeren Ich bzw. Deinem inneren Kind und nimm es in den Arm, wenn das für Euch beide in Ordnung ist. Lasse all die Gefühl zu, genauso wie Tom es in dieser Episode macht. Höre Dir für diesen tiefen Prozess diese Episode – und alle anderen hilfreichen Episoden – öfter an. Und wiederhole auch diese Schritte gelegentlich. Denn Lernen benötigt Wiederholungen (das war/ist auch für Tom sehr wichtig :o) ).
Das wars hier in aller Kürze, ich wünsche Dir und Deinem inneren Kind (bzw. Deinem jüngeren Ich) viel Erfolg auf Deinem/Euren Weg!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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„Ich bin schuldig!“ Wer so denkt, fühlt sich mies. Manche Menschen erleben ihre Schuldgefühle als eine kaum erträgliche Last, die sie viele Jahre schicksalshaft mit sich herumschleppen müssen. Einige verzweifeln sogar daran. Aber wovon reden wir überhaupt, wenn wir von Schuld reden? Was bedeutet es „schuldig“ zu sein? Die meisten Menschen fühlen sich dabei jedenfalls minderwertig und haben das Gefühl, ein schlechter Mensch zu sein. Das riecht doch irgendwie nach Übertreibung, oder?

Sigmund Freud, der Urvater der Psychotherapie hielt Schuldgefühle schon vor 100 Jahren für „das größte Problem der Kulturentwicklung“. Auch heute wird das Konzept der „Schuld“ in der Psychotherapie eindeutig kritisch betrachtet. Aber warum ist das Schuld-Konzept überhaupt so ein großes Thema für unser Gefühlsleben? Irgendwas muss da doch dran sein, dass so viele Menschen so sehr daran festhalten!
Schuldzuschreibungen werden eingesetzt, um auf einen moralischen Fehler hinzuweisen: „Weil Du diesen Fehler gemacht hast, Du bist schuldig“ heißt, dass der andere einen moralischen Fehler gemacht hat. Und dass er sich deswegen bitte schlecht fühlen soll! So weit, so ok, schließlich brauchen wir einen moralischen Anspruch für unser Handeln. Das Konzept von Schuld geht aber noch ein paar Schritte weiter, denn Menschen, die sich schuldig fühlen, fühlen sich in der Regel auch minderwertig. Was für eine Generalisierung: „Du hast etwas Schlechtes gemacht, also bist du minderwertig!“, meist auch „… also bist Du ein schlechter Mensch!“
In genau diesem miesen Gefühl können wir den Sinn der Idee der „Schuld“ finden: Das Schuldgefühl soll so unangenehm sein, dass man eine Menge in Kauf nimmt, um es zu vermeiden. Und tatsächlich passen sich Menschen, die glauben schuldig zu sein, häufig den Ansprüchen von denen an, die sie beschuldigen. „Ok, bevor ich wieder beschuldigt werde, gebe ich mir eben einen Ruck und springe über meinen Schatten“. Sie schlucken sozusagen „die unangenehme Kröte der Anpassung“, um die noch unangenehmere Kröte der Schuld nicht schlucken zu müssen.
Dabei entpuppt sich das ganze Konzept der „Schuld“ bei näherer Betrachtung als eine echte Mogelpackung. Jedenfalls, wenn man es auf eine psycho-logischundneue Weise betrachtet :o)
Denn dann können wir sehen, dass das Element der „Abwertung“ völlig verrückt ist. Weil wir alle jederzeit einen sehr (sehr!) hohen Selbstwert haben. Allein damit gehört die übliche Idee von Schuld schon mal in die Tonne.
Wenn man dann noch hinterfragt, wer eigentlich für das entstandene Missgeschick verantwortlich ist, tun sich sehr häufig weitere Widersprüche und Missverständnisse auf. Denn bei Beschuldigungen werden häufig Menschen verantwortlich „gemacht“, die tatsächlich nicht verantwortlich sind: „Mir geht es schlecht, Du hättest das verhindern können, also bist Du für mein Leid verantwortlich“ kann stimmen. Muss es aber nicht. Auch die Bezeichnung „schlechter Mensch“ hält einer genauen Prüfung nicht stand, zumindest wenn man ein halbwegs schlüssiges und menschliches Menschenbild zugrunde legt.
Das Beste kommt zum Schluss: Wir brauchen dieses Schuld-Konzept überhaupt nicht! Wir können den ganzen Wahnsinn hinter uns lassen und trotzdem unseren moralischen Anspruch behalten. Warum das Konzept „fair für beide Seiten“ nicht nur viel logischer und menschlicher, sondern auch für unsere Moral viel (!) besser ist, erfährst Du in dieser Folge!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Tom ist kaum noch depressiv! Nach zwei Gesprächen?! In unserem ersten Gespräch hatte Tom entdeckt, dass er, genauer gesagt der kleine Tom in ihm, jederzeit ein sehr liebenswertes Wesen hat und sehr (!) wertvoll ist. Mit diesem Wissen hat Tom sein Selbstbild stark verändert. In unserem zweiten Gespräch hat er die machtvolle Stressstimme in ihm als seinen kindlichen Aufpasser durchschaut. Mit diesem Verständnis hat er seinen „inneren Dialog“ stark verändert. Darum ist Tom kaum noch depressiv.

Wie entsteht eine Depression? Oft heißt es, dass es an der Vergangenheit liegt – warum macht aber eine schwierige Vergangenheit manche Menschen depressiv und andere nicht? Liegt es an den Neurotransmittern? Bei einer Psychotherapie arbeitet man nicht mit Neurotransmittern und trotzdem kann sie sehr helfen.
Ich behaupte, ein paar neue Schlüssel zum Verständnis unserer Psyche gefunden zu haben (sonst würde ich auch nicht so viel Zeit darein investieren, diese Schlüssel unter die Leute zu bringen!). Kurz gesagt geht es mir dabei um die Betrachtung unseres Selbstbildes. Wenn wir den Satz „ich bin …“ vervollständigen, zeigt sich unser Selbstbild. Z. B. ich bin hilfsbereit oder dumm oder schlau, … Tatsächlich haben wir alle ein Selbstbild, es geht gar nicht anders. Egal, ob es uns bewusst ist und wir darüber reden können oder ob wir niemals darüber nachgedacht haben. An guten Tagen haben wir ein relativ positives Selbstbild. Dann denken wir, dass wir wertvoll und liebenswert sind. An schlechten Tagen denken wir, dass wir dumm, uninteressant und minderwertig sind. Wenn die negative Seite unseres Selbstbildes an Überzeugungskraft verliert, muss es uns bessergehen, das geht gar nicht anders!
Mein neuer Ansatz besagt, dass ein realistisches Selbstbild immer ein sehr positives Selbstbild ist. Wie ich das im Einzelnen begründe, kannst Du in den bisherigen Podcast-Folgen hören und natürlich in meinem Buch nachlesen. Hier sei nur gesagt, dass jeder Mensch jederzeit einen sehr hohen Selbstwert hat (Achtung, ich mache einen Unterschied zwischen dem Selbstwert und dem Selbstwert-Gefühl eines Menschen! Warum die Psychologie im hier Allgemeinen keinen Unterschied macht und behauptet, dass ein depressiver Mensch einen niedrigen Selbstwert hat, ist mir bis heute rätselhaft). Außerdem sage ich, dass jeder Mensch ein sehr liebenswertes Wesen hat.
In unseren ersten beiden Gesprächen konnte Tom erkennen, dass das bei ihm auch der Fall ist. Anschließend hat er sich immer wieder und intensiv mit diesen Fragen und seinem Selbstbild auseinandergesetzt. Immer wieder hat er überprüft, ob vor allem sein inneres Kind – so wie jedes „echte“ Kind – ein sehr liebenswertes Wesen hat und einen sehr hohen Selbstwert. Tom konnte mehr und mehr erkennen, dass dies tatsächlich der Fall ist. Und zwar jederzeit und ohne irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen! Dadurch hat sich nicht nur sein Selbstbild, sondern auch sein Selbst-Gefühl stark verändert, Tom sagt in dieser Episode: „Es fühlt sich unglaublich gut an, das zu erkennen“ und dass „der bleischwere Mantel (der Selbstzweifel) ist nicht mehr da“. Auch die schlüssige und nicht-verurteilende Erklärung für all den Kummer war ein wichtiges Element seines Klärungs- und Heilungsprozesses: Die Erkenntnis, dass all die seelischen Schmerzen, all die Selbstzweifel in der „tragischen Unwissenheit meiner Eltern“ begründet war: Wenn sie verstanden hätten, was Tom heute versteht, wäre es allen viel besser gegangen!
Ein weiterer Schritt war Toms Verständnis der mächtigen inneren Stimme, die ihn über all die Jahre seiner Depression unter Druck gesetzt und ihn an sich hat zweifeln lassen. All die Jahre glaubte er „irgendwie meine kritischen Eltern in mir zu tragen“. Entsprechend groß war die Erleichterung, als er mehr und mehr erkennen konnte, dass dies nie der Fall gewesen war. Und dass es immer nur sein kindlicher Aufpasser war, der ihn mit seinen naiven Ängsten (z. B. vor dem „selbstwertfressenden Raubtier“) alarmiert hatte. Ok, aber wie kann „der erwachsene Tom“ denn jetzt seinen überängstlichen kindlichen Aufpasser beruhigen? Die logische Antwort (dem kindlichen Aufpasser genau zuhören und mit ihm entdecken, dass die von ihm gefürchtete Gefahr doch nicht so groß – oder vielleicht sogar überhaupt nicht vorhanden! – ist) hat Tom noch mehr Klarheit und Sicherheit gegeben. Nach vielen Jahren des aussichtlosen Kampfes gegen diese Instanz durchschaut Tom sie jetzt und erlebt seinen inneren Gedanken-Dialog als sehr viel entspannter und effektiver. Und vor allem: als konstruktiv und beruhigend und nicht mehr als bedrohlich!
Wie gesagt: Toms Entwicklung war besonders schnell. Viele Menschen müssen eine Menge vergangener Situationen ausführlich betrachten und untersuchen, um herauszufinden, dass sie sich zwar immer wieder minderwertig gefühlt hatten, aber niemals minderwertig waren. Aber eines ist klar: Je realistischer unser Selbstbild wird, umso besser wird unser Lebensgefühl. Das erlebe ich in meiner psychotherapeutischen Praxis, seitdem ich so arbeite. (# Hier den Leser ansprechen!)
Darum würde ich mich sehr freuen, wenn auch Du liebe Podcast-Hörerin und Du, lieber Podcast-Hörer von meinem neuen Schlüssel zur Heilung unserer Psyche profitieren kannst. Denn natürlich hast auch Du jederzeit ein sehr liebenswertes Wesen und einen sehr hohen Selbstwert, und zwar jederzeit und ohne irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen. Und je realistischer Dein Selbstbild wird, umso besser und stabiler wird auch Deine Lebensqualität. – ist das nicht cool?!
Tom geht es schon sehr viel besser. Trotzdem ist das große „Aufräumen im Selbstbild“ bei ihm auch mit unserem 3. Gespräch natürlich noch nicht vollständig zu Ende (das wäre auch wirklich nicht zu erwarten!). In der nächsten Folge geht es um ein anderes Raubtier: das Raubtier der Schuld!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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In den letzten beiden Folgen von psycho-logischundneu hast Du meine Konzepte kennengelernt, mit denen wir Depressionen erstaunlich logisch erklären und – theoretisch – auflösen können. Und wie das ganz praktisch funktionieren kann: Mit meinem Podcast-Gast Tom. In Folge 24 hat er sein inneres Kind, den kleinen Tom entdeckt – und sein liebenswertes Wesen! In dieser Folge erfährst Du, warum seine Depression dadurch deutlich zurückgegangen ist. Und wie Tom seinen „kindlichen Aufpasser“ richtig durchschaut und beginnt, ihn fürsorglich zu beruhigen.

Warum sind manche Menschen depressiv? Viele Antworten auf diese Frage finde ich ziemlich rätselhaft. Manchmal wird die Entstehung einer Depression an äußeren Lebensumständen festgemacht, manchmal mit genetischen Vorbelastungen erklärt. Aber warum erwischt es bestimmte Personen so viel häufiger und schwerer? Ja, die Fähigkeiten, eigene Gefühle wahrzunehmen oder auch sich abzugrenzen spielen oft eine wichtige Rolle. Aber sie erklären nur einen kleinen Teil der Depression.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Ursache einer Depression ziemlich klar und logisch erklären kann. Nämlich durch das Selbstbild, das der/die Betroffene hat. Natürlich haben wir alle ein Selbstbild – wir können gar nicht anders. Das eigene Selbstbild können wir formulieren, wenn wir den Satz „Ich bin …“ vervollständigen.
Um es ganz klar zu sagen: Unser Selbstbild suchen wir uns zunächst nicht aus. Regelmäßig ist es eine tragische Entwicklung, die dazu führt, dass Menschen besonders negativ über sich denken. Vor allem durch die Rückmeldungen unserer Eltern oder auch Mitschüler („Du bist…!“) wird unser Selbstbild schon früh geformt. Wenn es sich besonders negativ entwickelt, entsteht dadurch großes Leid.
Aber wie kann man ein negatives Selbstbild korrigieren?
Mein Ansatz ist natürlich auch hier psycho-logisch und neu und beruht auf einem genauen Betrachten des Problems: Egal, wie positiv oder negativ es ist, typisch für unser Selbstbild ist, dass es einen positiven und einen negativen Pol hat: An guten Tagen denken wir „ich bin wertvoll und liebenswert“, an schlechten Tagen denken wir „ich bin minderwertig und viel zu langweilig, dumm, nervig, …“. Eigentlich liegt es auf der Hand, dass nicht alle diese Zuschreibungen richtig sein können. Wir können schließlich nicht gleichzeitig wertvoll und minderwertig sein. Erstaunlicherweise fragen sich die meisten Menschen nicht, wie wohl ein realistisches Selbstbild von ihnen aussehen könnte. Auch in der Psychologie ist es alles andere als üblich, ein realistisches Selbstbild zu erarbeiten. Wenn wir uns aber die richtigen Fragen stellen, kommen wir zu einem erstaunlichen Ergebnis: Ein realistisches Selbstbild ist sehr positiv!
Tatsächlich sind dieses neue Verständnis und das daraus folgende Selbstbild (und auch das Menschenbild, also das Bild, das wir von anderen haben) nicht nur besonders logisch und positiv, sondern auch neu. Und es ist nicht nur nützlich, um Depressionen zu verstehen. Sondern auch sehr hilfreich, um eine Depression loszuwerden. Denn wenn wir die zugrundeliegenden Gedanken weiterspinnen, kommen wir zu einer ungewöhnlichen Erkenntnis: Eine Depression ist regelmäßig mit einem unrealistischen Selbstbild verbunden. Wie gesagt: An schlechten Tagen haben wir alle ein relativ negatives Selbstbild. Bei einer Depression ist es aber so ausgeprägt negativ, dass es uns dauerhaft schwer auf die Stimmung schlägt.
Mit den o.g. Erkenntnissen können wir jetzt eine ungewöhnliche Hypothese aufstellen: Dass nämlich so ein besonders negatives „depressives Selbstbild“ unrealistisch ist. Tatsächlich gehe ich so weit, zu behaupten, dass wir mit einem „realistischen Selbstbild“ nicht depressiv sein KÖNNEN!
Mein Podcast-Gast Tom hat seit vielen Jahren unter depressiven Phasen gelitten. Kurz vor unserem ersten Gespräch war er so depressiv, dass er sich morgens manchmal kaum noch bewegen konnte und längere Zeit krankgeschrieben werden musste. Nachdem er einige meiner Podcast-Episoden gehört hatte, entschloss er sich, mit mir Kontakt aufzunehmen, um meine persönliche Hilfe zu bekommen. So wurde er mein Podcast-Gast.
Schon in unserem ersten Gespräch konnte er sich durchaus vorstellen, dass ich mit meiner Hypothese recht haben könnte. Und dass er ein unrealistisches negatives Selbstbild hat.
Die entscheidenden Fragen sind jetzt natürlich, ob er durch unser erstes Gespräch ein „realistischeres Selbstbild“ bekommen und seine depressive Symptomatik vermindern konnte. Und ob er durch ein noch tieferes Verständnis seiner Gedanken- und Gefühlswelt weitere Fortschritte machen kann. Oder ob mein ungewöhnlicher Ansatz nur ein theoretisches Konstrukt ist, dass einem wirklich depressiven Menschen nicht weiterhilft.
Die Antworten auf all diese Fragen kannst Du in dieser Folge hören. Dabei erklären Tom und ich nicht nur, was sich bei ihm durch unsere Gespräche über sein inneres Kind, seinen liebenswerten kleinen Tom, verändert hat, sondern auch, warum es Tom dadurch jetzt deutlich bessergeht!
Bei einer Depression spielt neben dem inneren Kind eine weitere innere Instanz eine entscheidende Rolle: Unser „innerer Stressmacher“, die Stimme, die auch Tom seit vielen Jahren mit sehr selbstkritischen Gedanken fertigmacht. Bis zu unserem Gespräch dachte er, – wie viele Menschen – dass er seine Eltern mit sich herumträgt, die ihn dauernd kritisch betrachten und seine (vermeintlichen) Fehler anprangern. In dieser Folge kann er erkennen, dass das niemals der Fall war. Und dass diese Kommentare von einer sehr mächtigen, aber auch naiven inneren Instanz kamen, die oft als „innerer Kritiker“ „innerer Richter“ oder „innere Dämonen“ missverstanden wird. Die vollkommen logische Betrachtung dieser Instanz zeigt, dass all diese Bezeichnungen auf Missverständnissen beruhen. Und dass sie nie etwas anders war als unser „kindlicher Aufpasser“ oder eben unsere „kindliche Aufpasserin“. Für Tom ist diese Erkenntnis – so wie für viele depressive Menschen – eine große Erleichterung. Der folgerichtige Umgang mit seinem „kindlich-ängstlichen Aufpasser“ erscheint ihm jetzt nicht nur logisch, sondern auch entlastend. Weil Tom seinen kindlichen Aufpasser mit diesem neuen Verständnis fürsorglich und sehr effizient beruhigen kann.

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In der letzten Folge von psycho-logischundneu hast Du meine Konzepte kennengelernt, mit denen wir Depressionen erstaunlich logisch erklären und – theoretisch – auflösen können. In dieser Folge erfährst Du, wie das ganz praktisch funktionieren kann: Mit meinem Podcast-Gast Tom. Tom leidet schon seit vielen Jahren unter depressiven Phasen und wird fast ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt. Man könnte also sagen, dass diese Episode ein Härtetest für meine Konzepte ist!

Die Selbstzweifel eines depressiven Menschen stecken wie Stacheln in seiner Seele: „Ich bin nicht gut genug, langweilig, unfähig, minderwertig, usw.“ Natürlich kennen nicht nur depressive Menschen solche Gedanken. Sie sind zentraler Bestandteil des „ganz normalen Wahnsinns“, mit dem wir uns und andere mehr oder weniger fertigmachen.
Wie würde es also all diesen Menschen gehen, wenn sie sich und andere nicht mehr so übertrieben negativ sehen würden? Wenn sie mit einer stabilen Wertschätzung für sich und andere durchs Leben gingen? Wenn sie Konflikte fair und sachlich lösen würden, weil sie nicht mehr so verletzlich und anderen gegenüber reizbar und aggressiv wären? Wenn sie nicht mehr so hart und verurteilend über sich selbst denken und empfinden würden? Die Erde wäre ein besserer Ort, sogar die tief frustrierten Despoten dieser Welt würden mit sich und ihrer Welt Frieden schließen können … Ja, ok, ich höre schon auf zu fabulieren; so schnell wird das nicht passieren.
Aber wir können ja schon mal einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen, indem wir diese quälenden Stacheln der Selbstzweifel in unseren Seelen auflösen. Nur, wie kann das gehen? Und wie kann die meist lebenslange Sehnsucht der Betroffenen nach tiefem Verständnis, Trost und Geborgenheit endlich erfüllt werden?! Ich sage: Indem wir uns nicht mit unklaren und unrealistischen Vorstellungen und Konzepten zufriedengeben, sondern genau hinsehen, was eigentlich gemeint ist mit „mein Selbstwert“, „so bin ich“, „das Böse in uns“ …  
Denn dann können wir erkennen, dass einige (natürlich nicht alle!) der üblichen psychologischen Konzepte einige grundlegende Fehler enthalten. Und dass eine, ich sage hier mal „wissenschaftlich-realistische“, Sichtweise gar nicht so kompliziert und dabei viel logischer und positiver ist.
In der letzten Folge von psycho-logischundneu hast Du mein Verständnis des Phänomens „Depression“ konkreter kennengelernt. In dieser Folge geht es also darum, wie es ganz praktisch angewendet werden kann!
Als erstes möchte ich an dieser Stelle ein großes Danke an meinen Podcast-Gast Tom (*) loswerden! Denn er hat sich bei mir gemeldet, weil er den Eindruck hatte, dass ich ihm möglicherweise weiterhelfen kann. Und er hatte den Mut und die Offenheit, unsere Gespräche für Euch, meine Podcasthörer aufzunehmen! Tom leidet schon seit vielen Jahren unter depressiven Phasen. In den Monaten vor unserer Aufnahme war er deswegen wieder längere Zeit krankgeschrieben und wurde fast ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt. Man könnte also sagen, dass seine schlimme Verfassung ein Härtetest für meine Konzepte sind: Wenn sie für ihn funktionieren, dann sollten sie auch für viele andere Menschen funktionieren.
In diesem ersten Gespräch mit Tom geht es darum, sein inneres Kind, seinen kleinen Tom näher kennenzulernen. Für mich ist das ein zentraler Baustein sowohl des Verständnisses als auch des Auflösens einer Depression. Denn meiner Erfahrung zeigt ganz klar, dass der realistische Blick auf das innere Kind tiefe Wunden heilen kann.
In unserem zweiten Podcastgespräch, das Du in der nächsten Folge hörst, geht es dann um die „strenge innere Stimme“, die Tom scheinbar fertigmachen will. Denn sie bestärkt seine quälenden Selbstzweifel bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit: „Du bist niemals gut genug“, „Du bist eine Enttäuschung!“, …
Und ich nehme es schon mal vorweg: In beiden Podcast-Folgen wirst Du miterleben, wie sich die Stacheln in Toms Seele langsam auflösen!
Standard-Absatz.

(*) Gelegentlich wurde ich gefragt, ob meine Podcast-Gäste Patienten von mir seien. Nein, meine Podcast-Gäste sind Menschen, die mein Buch gelesen, ein Seminar erlebt oder meinen Podcast gehört haben. Manche haben sich auch auf Empfehlung meiner Patienten bei mir gemeldet. Tom hat sich bei mir gemeldet, weil sein inneres Kind, der kleine Tom, das unbedingt wollte als er diesen Podcast hörte. Aber das wird er Dir in dieser Folge auch noch selbst erzählen :o) Damit meine Podcast-Gäste anonym bleiben, verändern wir übrigens auch immer ihre Namen und ich verändere zusätzlich den Klang ihrer Stimmen.

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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„Ich bin nicht gut genug, schuldig, unfähig, minderwertig, usw.“ Eine Depression ist regelmäßig mit einem ziemlich negativen Selbstbild verbunden. Wie ein realistisches Selbstbild aussieht, kannst Du in den bisherigen Folgen meines Podcastes hören, denn logischerweise hat jeder Mensch einen sehr hohen Selbstwert und ein liebenswertes Wesen.
Darum sage ich auch: Je realistischer Dein Selbstbild wird (je klarer Dir das bewusst ist), umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du in „das schwarze Loch der Depression“ rutschst.

Antriebslosigkeit und innere Unruhe, dauerndes Grübeln und das Gefühl der Sinnlosigkeit, Niedergeschlagenheit, häufiges Weinen, … „das schwarze Loch der Depression“ ist ein schrecklicher Ort! Immerhin leiden heute ca. 8 % unserer Bevölkerung unter einer Depression und 20 % erleben solch eine Phase im Laufe ihres Lebens. In geringerem Ausmaß erleben sicherlich sehr viel mehr Menschen solche Momente der tiefen Traurigkeit und Niedergeschlagenheit. Darum würde es auch vielen Menschen helfen, erstens zu verstehen, wie diese Zustände „funktionieren“, und zweitens, wie wir sie beenden können.
Wie funktioniert also das „schwarze Loch der Depression“? Warum leiden so viele Menschen unter solchen Symptomen?! Regelmäßig leiden die Betroffenen unter einem ziemlich negativen Selbstbild! Wie das Selbstbild eines Menschen aussieht, hört man, wenn er/sie sagt „Ich bin …“. Und depressive Menschen sagen „Ich bin … dumm, anstrengend, schuldig, ein Versager, minderwertig, …“. Kein Wunder, dass diese Menschen früher oder später die Motivation verlieren, den nächsten Tag zu beginnen, Pflichten zu erledigen oder anderen Menschen zu begegnen. Warum auch, wenn sie sowieso nur wieder bestätigt bekommen, dass sie „anstrengend, schuldig, ein Versager, minderwertig, …“ sind?! Ebenso logisch sind die kraftraubenden Grübeleien: Denn solche Selbstzweifel werden als starke Bedrohung unserer Lebensqualität erlebt. Und Bedrohungen wie „das selbstwertfressende Raubtier“ darf unser Gehirn nicht ausblenden …
Daraus ergibt sich die nächste Frage: Wie können wir unser Selbstbild „reparieren“, wenn es denn so negativ ist?
Aus meiner psycho-logischen und neuen Perspektive können wir die Ursache der Depression nicht nur viel klarer erkennen – dort liegt auch die Lösung! Vielleicht denkst Du gerade, dass ich mich ziemlich weit aus dem Fenster lehne, das könnte ich verstehen. Aber, keine Sorge, ich erzähle Dir hier keinen Unsinn: Mittlerweile habe ich meine Konzepte ca. 300 Fachleuten vorgestellt und keinen inhaltlichen Widerspruch bekommen, aber eine Menge Anerkennung und Bestätigung.
Wie kann es also gehen? Im Zentrum meines Konzeptes steht zunächst eine genaue Untersuchung des entscheidenden Faktors, unseres Selbstbildes: In den ersten Podcast-Folgen hast Du vielleicht schön gehört, wie eine realistische Einschätzung unseres Selbstwertes aussieht. Nämlich sehr positiv! Und in den Folgen zu unserem inneren Kind konntest Du etwas zu dem liebenswerten Wesen jedes Menschen hören (ja, überhaupt nicht liebenswert sind manchmal die Schutzstrategien eines Menschen!).
Was passiert, wenn Du Dir diese besonders logischen Sichtweisen immer mehr und immer tiefer bewusst machst? Wenn Dir immer klarer wird, dass Du tatsächlich einen sehr hohen Selbstwert hast (soo hoch, wie jedes Kind) und jederzeit ein liebenswertes Wesen hast? Wenn Du siehst, dass wir Misserfolge HABEN, aber niemals Misserfolge SEIN können?
Dann verlieren die schrecklichen Ideen, dass Du minderwertig, schlecht oder ein Versager bist, immer mehr an Kraft. Und wenn Du dieses Wissen so tief in Dir verankert hast, dass sogar Dein inneres Kind weiß, dass es ein sehr liebenswertes Wesen hat (was selbstverständlich der Fall ist!) und wenn es durch Deine Zuneigung und Geborgenheit spürt, dass es jederzeit sehr wertvoll ist, dann KANNST du nicht mehr depressiv sein!
Das schaffst Du nicht? Schau mal, wie Dein Selbstbild in guten Momenten aussieht. Zumindest deutlich besser (und ich sage realistischer) als in schlechten Momenten. Warum solltest Du nicht auch Schritt für Schritt weitergehen? Warum solltest Du nicht auch „das schwarze Loch der Depression“ mit menschlichen und durch und durch logischen Wahrheiten zuschütten?!
„Wenn das denn so einfach wäre!“ sagst Du? Ja, wenn wir erstmal negativ über uns denken, ist es tatsächlich nicht einfach, da rauszukommen, das stimmt. Denn um unser so hartnäckig negatives Denken abzubauen, müssen wir erstmal unsere überaktive Alarmanlage, unseren kleinen, ängstlichen Aufpasser verstehen und systematisch beruhigen. Und dafür müssen wir ihn überzeugen. Überzeugen, dass das „selbstwertfressende Raubtier“ immer nur eine schreckliche Fantasie war, ebenso, wie all die anderen Elemente des alten, negativen Selbstbildes.
Dass das nicht von heute auf morgen gelingen kann, sondern seine Zeit und einige Wiederholungen braucht, ist klar. Aber dass dieser Weg funktioniert, kann ich Dir versichern. Denn das erlebe ich täglich in meiner Praxis. Und viele meiner Patienten wundern sich, wie klar und effektiv die Schritte sind, die sie aus ihrer Depression bringen. Darum kann ich Dir versprechen, dass auch Dich jeder Schritt weiterbringt, den Du in diese Richtung gehst. Auf Deinem psychologischen und neuen Weg zu einem realistischen Selbstbild!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Marias Freund meinte, ihre Töchter mit Härte und Beleidigungen zu starken und erfolgreichen Mädchen machen zu müssen. Natürlich hat das den Mädchen oft Angst gemacht und wehgetan. Nach unserem ersten Gespräch hat Maria ihr Verständnis und einige ihrer Umgangsweisen mit ihrem Freund aber auch mit ihren Töchtern verändert. Jetzt geht es allen besser und „es ist deutlich ruhiger geworden“!

„Was ist das wieder für ein Dreckstall?!“, „Hast Du denn gar kein Hirn im Kopf?!“ solche Sprüche sollen klarmachen, was richtig und was falsch ist, sie sollen einen maximalen Druck aufbauen, irgendwelche Erwartungen zu erfüllen. Meist sind es Erwartungen an Leistungen oder angepasstes Verhalten. Was ist daran narzisstisch? Die Haltung „Ich werte Dich ab! Und selbstverständlich bin ich wertvoller als Du!“.
Natürlich ist so ein Verhalten destruktiv und absolut daneben, schlimmstenfalls kann es bei denjenigen, die es um die Ohren bekommen, zu erheblichen Schäden im Selbstbild und im Vertrauen in enge Beziehungen führen.
Wenn wir uns den Täter einmal näher anschauen, steckt, wie so oft, in dem Täter auch ein Opfer: Wer so etwas sagt, steht stark unter Druck und meint, selbst hohe Erwartungen erfüllen zu müssen, um wertvoll zu sein. Und versucht, eigene Gefühle der Minderwertigkeit wegzuschieben. Genauer gesagt, anderen zuzuschieben. Natürlich entstehen dadurch Konflikte und emotionale Distanz. Darum sind Menschen, die sich selbst mit diesem narzisstischen Muster stabilisieren, zwangsläufig auch labile („wackelige“) Menschen: Sie müssen dauernd hohe Erwartungen erfüllen, um nicht „minderwertig“ zu sein. Sie sind einsam, denn sie dürfen ihre eigenen Schwächen und Minderwertigkeitsgefühle nicht spüren und schon gar nicht kommunizieren. Das liebenswerte Wesen des Betroffenen bleibt verborgen, stattdessen fürchten sich andere vor ihnen und können kaum Vertrauen aufbauen. Die Vorstellung, minderwertig zu sein, wenn sie schwach sind oder bestimmte Erwartungen nicht erfüllen (z. B. immer überlegen zu sein …), werden sie auf diese Weise natürlich niemals los.
Nicht gerade beneidenswert, oder? Mit anderen Worten: Die narzisstische Strategie ist auf die Dauer eine lose-lose-Strategie. Man kann damit zwar Macht aufbauen, aber Einsamkeit und die Angst vor der eigenen Minderwertigkeit sind ständige Begleiter.
Warum schreibe ich so viel zum Verständnis von Menschen, die narzisstisch unterwegs sind? Weil das Marias Erfolgsrezept ist: Ihren Freund Jochen kann sie jetzt besser denn je verstehen und hat dadurch eine veränderte Haltung ihm gegenüber. Das hat zur Folge, dass sie ihn möglichst wenig unter Druck setzt, wenn er in seinem narzisstischen Muster unterwegs ist und ihn möglichst geschickt unterstützt, wenn er sich (ausnahmsweise) empathisch verhält. Dadurch fühlt er sich von ihr weniger bedroht und stattdessen in seinem liebenswerten Wesen gesehen und gestärkt, wenn er sich traut, seine weiche, empathische Seite zu zeigen.
Auch ihren Töchtern hat Maria das narzisstische Verhalten ihres Papas immer wieder erklärt. Als ein Fehlverhalten, das nahezu alle kennen – auch von sich selbst. Denn gerade Kinder können sehr geringschätzig über andere sprechen, wenn sie frustriert sind.
Durch ihr Verständnis können Marias und Jochens Töchter erkennen, dass Papa letztlich eine Schwäche zeigt, wenn er ihnen gegenüber so hart ist. Und dass es ihm selbst viel bessergeht, wenn er liebevoll und empathisch mit ihnen umgeht. So können sie ihre Angst vor der „kindlichen Härte“ ihres Papas abbauen.
Natürlich wäre es das Beste, wenn Jochen sein kindlich-narzisstisches Verhalten sofort beenden würde. Aber Maria hat zumindest einen Weg gefunden, auf dem in wenigen Wochen eine deutliche Besserung zu erkennen ist! Ein drittes Podcast-Gespräch wollen wir in einigen Monaten aufnehmen. Und wir würden uns sehr freuen, wenn Du mitverfolgst, wie sich Marias und Jochens Familienleben entwickelt. Und wenn Du für Dein eigenes Verständnis narzisstischen Verhaltens und für Dein Leben davon profitierst!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Das quälende Misstrauen von Maja gegenüber ihrem Freund ist seit unserem ersten Gespräch nahezu verschwunden. Du erfährst, wie diese wunderbare Entwicklung psycho-logisch zu erklären ist. Anschließend geht es um ihre Verlustangst: Sie befürchtet, Paul durch Krankheit oder einen Unfall zu verlieren. Diese Angst ist hartnäckiger. Denn dort schlägt ihr „Ja, ABER-Modus“ zu: Jede beruhigende Erkenntnis („ja, Paul wird alt werden!“) wird mit einem ängstlichen „Ja, Aber …“ beantwortet, sodass eine Entspannung unmöglich scheint. Aber auch der „Ja, ABER-Modus“ kann aufgelöst werden – natürlich psycho-logisch und neu!

Übermäßiges Misstrauen kann in verschiedener Hinsicht quälend sein: Man fühlt sich von seinen Liebsten entfremdet und denkt schlecht über sie. Und gleichzeitig denkt man schlecht über sich selbst, weil man weiß, dass man ungerecht ist. Wenn man aber durchschaut, warum man so eigenartig tickt, hat man gute Chancen, das Gift des übermäßigen Misstrauens loszuwerden. Die Voraussetzung: 1. Das Wissen, wie das Problem psycho-logisch zu verstehen ist und 2. welche ganz konkreten Schritte weiterhelfen. Maja hat ihr Misstrauen verstanden und ist genau diese Schritte gegangen!
Selbstverständlich sind auch diese Schritte psycho-logisch und in wesentlichen Teilen neu! Vorab schonmal ein paar wichtige Elemente:
– Majas realistisches Selbstbild,
– ein liebevoller und tiefer Kontakt zu der kleinen Maja, ihrem inneren Kind,
– ein aufmerksamer Dialog mit ihrer inneren „Alarmanlage“, ihrer kindlichen Aufpasserin,
– die „Respektkurve“ zur Überprüfung der Vertrauenswürdigkeit Ihres Freundes und
– das „beziehungsfressende Raubtier“!
Damit hat Maja ihre überaktive innere Alarmanlage im Gespräch der Folge 018 zügig beruhigt.
Vielleicht denkst Du: „Schön, dass es ihr in dem Gespräch besserging, aber was ist mit den Verlustängsten passiert, unter denen sie ebenfalls seit Jahren leidet? Auch sie waren ein Thema in unserem ersten Gespräch.
Heute zeigt sich, dass die besonders schwer zu lösen sind, denn hier wirkt der „Ja-ABER-Modus“: Jede positive Erkenntnis prallt an ihm ab! Er ist zu beobachten, wenn jemand für vollkommen logische Argumente einfach nicht zugänglich ist. Jede beruhigende Erkenntnis („ja, Paul wird alt werden!“) wird mit einem ängstlichen „Ja, Aber …“ beantwortet, sodass eine Entspannung unmöglich scheint. Natürlich kann das sehr verschiedene Gründe haben. Heute geht es um die Frage, wann das ängstlich „Ja, ABER“ unseres kindlichen Aufpassers gehört und verstanden werden sollte und wann wir es nicht nur übergehen dürfen, sondern sogar übergehen sollten.
Mit anderen Worten: Wie Du Deinen „Ja-ABER-Modus“ verstehen, durchschauen und überwinden kannst, ist ein weiteres Thema dieser Podcast-Folge.

Weil ich mir die Frage gestellt habe, ob Majas Erfolge unseres zweiten Gespräches anhaltend sind, habe ich sie zwei Wochen nach diesem 2. Gespräch noch einmal gefragt, ob sowohl ihr Misstrauen als auch ihre Verlustängste weiterhin verschwunden, oder doch wieder aufgetaucht sind. Ihre Antwort: „Mich beschäftigen seit dem letzten Podcast weder Misstrauen noch Verlustängste. Ich verspüre eine wunderbare Leichtigkeit!“ Was will man mehr?

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Harte Kritik und Beleidigungen gehören zur Sprache des Narzissmus. Marias Freund setzt sie nicht nur ein, um sich gegen Kritik anderer vehement zu wehren. Er ist auch überzeugt, dass den gemeinsamen Töchtern nur so Disziplin beigebracht werden kann. Natürlich ist Maria immer wieder schockiert von seiner Härte gegenüber den Kindern. Nachdem sie die Podcast-Folgen zum Narzissmus gehört hat, hat sie sich an mich gewendet. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach Lösungen für das Familien-Drama.

Wenn Eltern mit Kindern abwertend umgehen, kann das besonders tragische Folgen haben, weil Kinder ihr Selbstbild mit Hilfe ihrer Eltern aufbauen. Wenn ein Kind also immer wieder hört „Du bist dumm“, „Du bist unverschämt!“ oder „Du machst dauernd Fehler!“, wird es lernen, an sich selbst zu zweifeln. Wenn Eltern liebevoll mit ihren Kindern umgehen, auch wenn sie sie kritisieren, können die Kinder viel leichter an das Gute in sich glauben.
Die Forschung zeigt, dass psychische und körperliche Gewalt keinerlei positive, aber viele negative Folgen für Kinder haben (Elizabeth T. Gershoff, Andrew Grogan-Kaylor. Spanking and Child Outcomes: Old Controversies and New Meta-Analyses. Journal of Family Psychology, 2016).
Aber warum gehen manche Eltern mit ihren Kindern so abwertend um?
Marias Freund Jochen (alle Namen geändert) sagt, dass er mit den Töchtern der beiden so hart umgeht, weil sie sonst keine Disziplin entwickeln.
Seine Neigung, über andere „abwertend“ zu reden, zeigt er allerdings auch bei anderen Gelegenheiten. Ebenso seine narzisstische Kränkbarkeit: Er spricht sehr kritisch über andere, lässt sich selbst aber kaum kritisieren. Im Gegenteil: Wer ihn kritisiert, muss damit rechnen, umso härter von Jochen kritisiert zu werden. Mit anderen Worten: Wenn Jochen in Konflikte gerät, reagiert er mit dem narzisstischen Muster der „Abwertung“.
Maria weiß, dass dieses narzisstische Muster nicht nur zerstörerisch, sondern auch unlogisch und sehr kindlich ist (in den Podcast-Folgen 011 und 012 kannst Du hören, warum). Aber sie weiß auch, dass sie Jochen nicht direkt darauf ansprechen oder kritisieren kann, ohne in einen sinnlosen Konflikt mit ihm zu geraten.
Wie kann sie ihn also dazu bringen, öfter seine verständnisvolle und liebevolle Seite zu zeigen? Wie kann sie ihn mit ihrer Sorge erreichen, dass ihre Töchter unter seiner abwertenden Art leiden? Mit einer direkten Konfrontation wird sie nicht weit kommen, da ist sich Maria sicher. Also müssen wir erstmal herausfinden, wie Jochen tickt und wie er positiv und konstruktiv erreichbar sein könnte. Genauer gesagt: Wo die positiven Ausnahmen in seinem Verhalten zu finden sind und wie Maria sie verstärken kann. Und wie sie das aktive Zuhören einsetzen kann, um ihm sein schädliches Verhalten bewusster zu machen. Am Ende finden wir sogar ein paar Formulierungen, mit der sie nicht nur sein „weiches Herz“ erreichen, sondern auch sein narzisstisches Grundproblem bei der Wurzel packen kann …

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Lisa wirft einen Blick zurück auf das vergangene Jahr und auf die Veränderungen in ihrem Leben, die – wie sie sagt – vor allem auf unsere Gespräche zurückgegangen sind. Danach fragt sie sich, wer sie eigentlich ist. Meine Fragen öffnen ihr die Tür zu einem spirituellen Bewusstsein, das sie erstmals so erlebt. Und sie bestätigt: Es fühlt sich an, wie ein tiefes, friedliches Ja zu dem, was wir alle sind … Mehr erfährst Du dazu in meinem Seminar „Dein Weg zum spirituellen Bewusstsein“ am Do, 03.03.22!

Durch unsere Podcast-Gespräche hat Lisa einen psycho-logischen und neuen Blick auf ihren Selbstwert, auf ihre lebendige kindliche Seite und viele andere Aspekte ihres Lebens gewonnen. Das hat bei ihr zu viel mehr innerer Sicherheit aber auch Lebendigkeit geführt. Sogar ihr Umgang mit ihrer schwierigen Familie ist viel sicherer, entspannter und friedlicher geworden, seit sie ihre Familienmitglieder auf eine neue und wertschätzende Weise versteht. Wie hat sie diese anhaltenden Verbesserungen ihrer Lebensqualität erreicht?

Auf jeden Fall haben diese Veränderungen viel mit Veränderungen in Lisas Selbstbild zu tun. Und genau dieses veränderte Selbstbild erleichtert es ihr, weitere Schritte auf ihrem Weg zu gehen.
Schritte, die ihr Selbstbild noch einmal um eine wesentliche und besonders tiefe Ebene erweitern: Durch ein spirituelles Bewusstsein.
Unter „Spiritualität“ kann man sehr Verschiedenes verstehen. Mein Verständnis entspricht weitgehend dem von Ramana Maharshi (1879 – 1950), einem bekannten Inder, der unabhängig von einer religiösen Orientierung tiefe spirituelle Erfahrungen gemacht und vermittelt hat (Buch: „Sei, wer du bist“, O. W. Barth Verlag). Ausgangspunkt seiner Lehre ist die Frage, wer wir selbst sind. Diese Frage finden wir auch in der griechischen Philosophie: Am Eingang des Orakels von Delphi stand „Erkenne dich selbst“.
Dementsprechend geht es mir zunächst um philosophische Erkenntnisse zu dem, was wir (nicht) sind. Auf der Grundlage entsprechender Sichtweisen bekommt Lisa nicht nur eine mentale Idee, von dem, was sie (nicht) ist, sondern auch einen emotionalen Einblick im Sinn einer spirituellen Selbst-Erfahrung: Sie erlebt sich selbst als ein tiefes Ja zu allem, was ist. Dieses Selbst ist nicht greifbar, aber umfassend erlebbar als die Grundlage allen Seins.

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Maja will nicht wieder ins offene Messer laufen und betrogen werden! Dabei wirkt ihr neuer Freund durchaus vertrauenswürdig. Um herauszufinden, ob sie ihm wirklich vertrauen kann, checken wir ihn noch einmal auf Herz und Nieren: Mit der „Respektkurve“ und anderen Schlüsseln zum Erkennen der Vertrauenswürdigkeit! Dabei wird klar: Der größte Teil ihres Misstrauens ist nicht in ihm, sondern in ihr begründet …

Vertrauen oder Misstrauen – wie können wir andere Menschen zuverlässig einschätzen?
Maja hat „eigentlich“ gar keinen Grund, ihrem Partner zu misstrauen, denn er verhält sich sehr vertrauenswürdig. Sie misstraut ihm aber trotzdem! Und zwar so sehr, dass sie ihn und auch sich selbst damit sehr belastet.

Maja fühlt sich durch ihre scheinbar irrationalen Ängste oft so traurig, ängstlich und hilflos, wie ein kleines Kind. Man könnte auch sagen: Sie spürt ihr inneres Kind, ihre kleine Maja, wenn sie mit ihrem Misstrauen und ihren Ängsten ringt, dass ihr geliebter Freund ihr verlorengehen könnte.
Im inneren Dialog kann Maja spontan mit ihrer kleinen Maja Kontakt aufnehmen. Und ihre Ängste immer besser verstehen. Das ist sehr wichtig, denn ein tiefes Verständnis ist eine wichtige Grundlage für den tiefen Trost, den die kleine Maja in ihrem Kummer braucht.
Majas Angst vor dem Verlust ihres geliebten Partners, könnte man bezeichnen, als eine Angst vor dem „beziehungsfressenden Raubtier“. Und immer, wenn wir eine (übermäßige) Angst haben, sollten wir herausfinden, wie groß diese Gefahr tatsächlich ist – oder ob wir vielleicht sogar in Sicherheit sind!
Darum ist unser erster Schritt zum Abbau von Majas übermäßigem Misstrauen ein genauer und kritischer Blick auf Majas Freund Paul: Wird er sie wahrscheinlich bald verlassen? Ist Majas Angst und Misstrauen berechtigt? Oder kann sie ihm vertrauen?! Um das beantworten zu können, checken wir mit verschiedenen „Messinstrumenten“ seine Verbundenheit mit Maja und seine Glaubwürdigkeit: Wie ist seine „Respektkurve“? Wie geht er mit Maja um? Sieht er ihre Bedürfnisse? Was reagiert er, wenn es in einer Partnerschaft Probleme gibt? Neigt er dazu, sich eigene Fehler schönzureden? Wie geht er mit anderen Frauen um? Wie ist seine Haltung zum Thema Fremdgehen? Usw.

In dieser Folge kannst Du nicht nur das Ergebnis dieses „Partner-Checks“ erleben. Sondern auch, wie eine solche Überprüfung nicht nur ein Gedankenspiel sein, sondern wirklich die Tiefe Deiner Gefühle erreichen kann. Um es wieder in o.g. Bild zu sagen: Du musst das angstmachende „Raubtier“ genau anschauen, beschreiben und dann geschickt überprüfen, wie gefährlich es tatsächlich für Dich ist. Dabei ist es wichtig, einem roten Faden zu folgen, der Dich bis zu den tief in Dir spürbaren Gefühlen führt. Maja zeigt in unserem Gespräch nicht nur, auf welche Abwege man da kommen kann, sondern auch, wie man diesen roten Faden wiederfinden und mit ihm ein klares Ergebnis und eine tiefe Beruhigung erreichen kann.
Und so ist Maja am Ende unseres Gespräches sehr erleichtert, sie fühlt sich mit ihrem Paul viel sicherer und ihm deutlich näher!

Damit hat sie den ersten Schritt zum Abbau ihres tiefen Misstrauens gemacht. Ihre tiefliegende Verlustangst ist allerdings noch nicht ganz verschwunden. Um sie vollständig loszuwerden, ist Maja bereit auch den zweiten Schritt zu tun: Sie ist entschlossen herauszufinden, welche tiefliegenden und noch unbewussten Ursachen ihr übermäßiges Misstrauen hat, das sie – ganz unabhängig von Paul! – mit sich herumträgt. Dafür will sie sich bald der Welt ihrer unbewussten Ängste nähern …

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Wer will schon ins offene Messer laufen?! Gerade zu Beginn einer Beziehung stellt sich häufig die Frage: Wie vertrauenswürdig ist mein Gegenüber? Wird sein Respekt bestehen bleiben oder wird er/sie mich später respektlos behandeln?! Diese wichtigen Fragen lassen sich mit der „Respektkurve“ klar beantworten – natürlich psycho-logisch und neu!

Vertrauen oder Misstrauen – wie können wir andere Menschen zuverlässig einschätzen?
Besonders wenn wir einen Menschen gerade erst kennenlernen, scheint es oft schwer, vorherzusagen, wie vertrauenswürdig diese Person ist. Wird sie auf meine Bedürfnisse und Grenzen achten, wenn wir uns länger kennen? Wird sie gut mit mir umgehen, auch wenn wir mal unterschiedliche Meinungen haben? Kann ich dieser Person vertrauen oder laufe ich bei ihr in´s offene Messer? Viele Menschen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, fühlen sich am sichersten, wenn sie maximal misstrauisch sind. Denn dann sind sie auf der sicheren Seite. Sie zahlen allerdings den hohen Preis der Einsamkeit, denn so können sie niemanden an sich heranlassen.
Aber wie kannst Du erkennen, was die Zukunft bringen wird?!

In dieser Folge möchte ich Dir einen Schlüssel in die Hand geben, mit dem Du all diese Fragen erstaunlich leicht und klar beantworten kannst (außerdem möchte ich Dir eine Antwort auf die Frage geben, wie Du erkennen kannst, ob ein Partner, der fremdgegangen ist, wieder fremdgehen wird!). Dabei richtet sich unser Blick auf den RESPEKT, den diese Person für andere zeigt: „Was für ein Idiot!“, „Ich hasse diese Bitch!“, „Dieser Versager!“, … Es fällt uns auf, wenn jemand einen harten, respektlosen Kommentar macht und „abwertend“ über einen anderen Menschen spricht. Vielleicht zucken wir sogar innerlich zusammen, weil wir nicht die Person sein möchten, über die gerade gesprochen wurde. Gleichzeitig sagt uns diese Härte etwas über die Person, von der sie kam. Denn Respektlosigkeiten passieren nicht zufällig. Sie finden statt im Rahmen von Schutz- und Stabilisierungs-Strategien. Denn wer sich wohl und sicher fühlt, hat es nicht nötig, hart und respektlos zu sein. Das gilt auch für „coole Sprüche“: Wenn die auffallend oft auf Kosten anderer gehen und eine respektlose Haltung zeigen, kannst Du Deine Schlüsse daraus ziehen. Denn wer verliert seinen Respekt gegenüber anderen? Natürlich jemand, der sich nicht sonderlich wohlfühlt in seiner Haut, jemand der meint, sich verteidigen zu müssen. Oder auch beweisen zu müssen, besonders cool zu sein. Beides spricht dafür, dass der-/diej enige 1. Eine tiefe Verunsicherung in sich trägt und 2. die Gewohnheit hat, sich durch „Abwertung“ anderer zu stabilisieren.
Wenn Du die Vertrauenswürdigkeit einer Person einschätzen möchtest, kannst Du Dir zu Nutze machen, dass es sich bei diesem unfairen Verhalten manchmal um eine wichtige Gewohnheit handelt. Denn wer sich heute durch Respektlosigkeit stabilisiert, wird das ist Zukunft sehr wahrscheinlich wieder tun. Mit anderen Worten: Wer heute über andere lästert, lästert morgen wahrscheinlich auch über Dich.
Ganz klar: Ein frecher Spruch kann witzig sein, gerade weil er respektlos ist. Wichtig ist allerdings, dass diese Haltung der Respektlosigkeit die Ausnahme bleibt. Oder auch wieder korrigiert werden kann, z. B. durch ein „ok, das ist natürlich auch nur ein Mensch“, oder ein „sowas ist mir auch schon passiert“. Mit anderen Worten: Es ist entscheidend, wie zuverlässig, wie kontinuierlich der Respekt ist, den jemand für andere aufbringt. Und da haben wir sie, die RESPEKTKURVE! Wenn Du Dein Gegenüber gut beobachtest, kannst Du leicht erkennen, wie zuverlässig der Respekt ist, den er oder sie gegenüber anderen Menschen aufbringt. Wenn seine Respektkurve mal eine Delle hat – kein Problem. Wenn jemand seine Respektlosigkeit bedauert und korrigiert, umso besser. Wenn der Respekt aber immer wieder abstürzt, weil sich diese Person immer wieder über Respektlosigkeit selbst stabilisiert, dann kannst Du mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sie irgendwann auch Dich mit Respektlosigkeit behandeln wird.
Aus einem weiteren Grund ist die RESPEKTKURVE so hilfreich: Gerade am Anfang einer Beziehung, möchten Menschen einander beeindrucken. Wer sich dann mit Respektlosigkeit „profilieren“ oder „Probleme lösen“ möchte, zeigt unwillkürlich, dass er/sie wenig vertrauenswürdig ist. Wenn Du das rechtzeitig erkennst, kannst Du Dir sehr viel Ärger ersparen!
Noch eine Frage, die sich viele Menschen stellen: Wie kannst Du Vertrauen wieder aufbauen, wenn Dein Partner fremdgegangen ist? Wie kannst Du beurteilen, ob Du ihm in Zukunft vertrauen kannst? Auch das erfährst Du in dieser Folge von „psycho-logischundneu“!  

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Die mächtigste Stimme in uns ist – kindlich! Und trotzdem ist sogar in der Psychologie die Rede von einem „innerer Kritiker“ oder „inneren Richter“. Diese üblichen Sichtweisen sind garantiert unzutreffend und sie verhindern, dass wir diese Instanz verstehen und uns mit ihr versöhnen. Tatsächlich entspricht diese mächtige Stimme einem Teil unseres Gehirns namens „Amygdala“ und sie tickt wie ein ängstliches Kind! Wenn wir das verstehen, können wir sie auch viel leichter beruhigen. In dieser Folge erfährst Du, wie das ganz konkret und praktisch funktioniert!

„Du bist nicht schlau genug, du machst dauernd Fehler, streng dich noch mehr an!“ Wer kennt ihn nicht? Den so genannten „inneren Kritiker“, jene rätselhafte Instanz, die so oft an uns herummäkelt und uns unter Druck setzt. So kann sie uns sogar in eine Depression oder Angststörung befördern. In zwischenmenschlichen Konflikten kann sie uns zu radikalen Reaktionen auffordern („Sei immer lieb!“, „Setz dich durch, mit aller Härte!“).
Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass diese mächtige innere Stimme häufig übertreibt und nicht in der Lage ist, ihre Botschaften ohne die Hilfe des erwachsenen Ich zu überprüfen. Zudem funktioniert sie als Aufpasser, der sich nur meldet, wenn er eine Gefahr wahrnimmt – wenn wir uns sicher fühlen, ist er zuverlässig ruhig. Aus diesen Beobachtungen lässt sich ableiten, dass es sich bei dieser mächtigen Instanz um unseren „kindlichen Aufpasser“ handelt. Vollkommen logisch lässt sich belegen, dass die Vorstellung eines „inneren Kritikers“ auf einem Missverständnis beruht, das vielen Menschen im Weg steht, weil diese irrtümliche Sichtweise einen harmonischen inneren Dialog verhindert.
Mein neues und besonders logisches Verständnis psychischer Vorgänge entspricht der humanistischen Haltung, dass das scheinbar Negative in uns tatsächlich eine positive Absicht hat. Nämlich die, aufzupassen und die Durchführung von (kindlichen) Lösungsstrategien zu fordern. Aber auch neue Sichtweisen zu erlernen – wenn es uns gelingt, unseren „kindlichen Aufpasser“ zu beruhigen.
Aus diesem Ansatz ergeben sich viele Vorteile für den wohlwollenden und effektiven Umgang mit eigenen inneren Spannungen, aber auch für das Verständnis und den Kontakt mit besonders angespannten Menschen. Beziehungskonflikte können wir so viel klarer und wohlwollender verstehen – und dementsprechend auch auflösen!
Denn je mehr Du Deine Gefühls- und Gedankenwelt verstehst und je mehr Du in Deiner Gefühls- und Gedankenwelt aufräumst, umso freier wirst Du. Weil Du Deine alten Verhaltensmuster („Du musst immer lieb/stark/erfolgreich, … sein!“) mehr und mehr ablegen und die lauten und dramatischen Stimmen in Dir mehr und mehr beruhigen kannst.
So wird das innere „NEIN!“ in Dir leiser, das tiefe innere „JA!“ wird deutlicher und im wahrsten Sinn des Wortes selbst-verständlicher. Durch die zunehmende Ruhe kannst Du die leisen Töne und Schwingungen in Dir viel leichter und klarer wahrnehmen – eine wichtige Voraussetzung, um Dein inneres Kind, aber auch die tiefe und erfüllende Stille eines spirituellen Bewusstseins in Deinem Alltag zu erleben.
Hinweise zur konkreten und praktischen Anwendung meiner Methoden findest Du auf meiner Webseite unter „Downloads“. Dort findest Du auch ein Audio, in dem ich zu Deiner kindlichen Aufpasserin – oder eben Deinem kindlichen Aufpasser – spreche. 
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu diesen Themen findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Die mächtigste Stimme in uns ist – kindlich! Und trotzdem ist sogar in der Psychologie die Rede von einem „innerer Kritiker“ oder „inneren Richter“. Diese üblichen Sichtweisen sind garantiert unzutreffend und sie verhindern, dass wir diese Instanz verstehen und uns mit ihr versöhnen. Tatsächlich gehört diese mächtige innere Stimme unserer inneren Alarmanlage. Sie entspricht einem Teil unseres Gehirns namens „Amygdala“ und sie tickt wie ein ängstliches Kind! Wenn wir das verstehen, können wir sie auch viel leichter beruhigen. Und dann entdecken, dass sie am liebsten überhaupt keinen Stress hat.

„Du bist nicht schlau genug, du machst dauernd Fehler, streng dich noch mehr an!“ Wer kennt ihn nicht? Den so genannten „inneren Kritiker“, jene rätselhafte Instanz, die so oft an uns herummäkelt und uns unter Druck setzt. In zwischenmenschlichen Konflikten kann sie uns zu radikalen Reaktionen auffordern („Sei immer lieb!“, „Setz dich durch, mit aller Härte!“).
Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass diese mächtige Instanz häufig übertreibt und nicht in der Lage ist, ihre Botschaften ohne die Hilfe des erwachsenen Ich zu überprüfen. Zudem funktioniert sie als Aufpasser, der sich nur meldet, wenn er eine Gefahr wahrnimmt – wenn wir uns sicher fühlen, ist er ruhig. Aus diesen Beobachtungen lässt sich ableiten, dass es sich bei dieser mächtigen Instanz um unseren „kindlichen Aufpasser“ handelt. Vollkommen logisch lässt sich belegen, dass die Vorstellung eines „inneren Kritikers“ auf einem Missverständnis beruht, das vielen Menschen im Weg steht, weil diese irrtümliche Sichtweise einen harmonischen inneren Dialog verhindert.
Mein neues und besonders logisches Verständnis psychischer Vorgänge entspricht der humanistischen Haltung, dass das scheinbar Negative in uns tatsächlich eine positive Absicht hat. Nämlich die, aufzupassen und die Durchführung von (kindlichen) Lösungsstrategien zu fordern. Aber auch neue Sichtweisen zu erlernen – wenn es uns gelingt, unseren „kindlichen Aufpasser“ zu beruhigen.
Aus diesem Ansatz ergeben sich viele Vorteile für den wohlwollenden und effektiven Umgang mit eigenen inneren Spannungen, aber auch für das Verständnis und den Kontakt mit besonders angespannten Menschen. Beziehungskonflikte können wir so viel klarer und wohlwollender verstehen – und dementsprechend auch auflösen!
Je mehr Du Deine Gefühls- und Gedankenwelt verstehst und je mehr Du in Deiner Gefühls- und Gedankenwelt aufräumst, umso freier wirst Du. Weil Du Deine alten Verhaltensmuster („Du musst immer lieb/stark/erfolgreich, … sein!“) mehr und mehr ablegen und die lauten und dramatischen Stimmen in Dir mehr und mehr beruhigen kannst.
So wird das innere „NEIN!“ in Dir leiser, das tiefe innere „JA!“ wird deutlicher und im wahrsten Sinn des Wortes selbst-verständlicher. Durch die zunehmende Ruhe kannst Du die leisen Töne und Schwingungen in Dir viel leichter und klarer wahrnehmen – eine wichtige Voraussetzung, um Dein inneres Kind, aber auch die tiefe und erfüllende Stille eines spirituellen Bewusstseins in Deinem Alltag zu erleben.
Hinweise zur konkreten und praktischen Anwendung meiner Methoden   findest Du auf meiner Webseite unter „Downloads“. Dort findest Du auch ein Audio, in dem ich zu Deiner kindlichen Aufpasserin – oder eben Deinem kindlichen Aufpasser – spreche. 
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Was hilft Dir, um Selbstzweifel abzubauen? Obwohl Pia (Name geändert) schon einige Seminare besucht hat, hat sie ihre heftigsten Selbstzweifel kaum abbauen können.
In dieser Folge hörst Du, wie sie mit den richtigen Schritten Erfolge erreicht, die Pia zum Staunen bringen! Am Ende freut sie sich sogar darauf, in die schwersten Zeiten ihres Lebens zu schauen. Weil sie jetzt genießen kann, dass sie die tiefsten Selbstzweifel ihrer Vergangenheit aufgelöst hat. Wie hat das wohl funktioniert?!

Selbstzweifel haben wir alle immer mal wieder. Wie gehst Du mit ihnen um? Versuchst Du vielleicht, Dich abzulenken oder etwas zu tun, um Anerkennung zu bekommen? Oder hast Du jemanden, der Dich trösten kann? Wenn Du Deine Selbstzweifel auf so eine Weise nachhaltig loswirst: bestens! Aber wahrscheinlich hast auch Du schon erlebt, dass diese Methoden nicht besonders nachhaltig funktionieren: Nach einiger Zeit kommen die meisten Selbstzweifel wieder …

Wie können wir sie also nachhaltig loswerden? Was muss passieren, damit unsere innere Alarmanlage aufhört, uns immer wieder unsere (scheinbaren) Mängel unter die Nase zu reiben? Was muss passieren, damit unser inneres Kind nicht mehr so sehr unter ihnen leidet?
Ganz konkret hörst Du es in dieser Folge mein zweites Gespräch mit Pia (Namen und Stimmen sind immer verändert. Meine Podcast-Gäste sind übrigens niemals Patienten von mir). Ein extrem schlechtes Selbstwertgefühl und starke Selbstzweifel kennt Pia leider schon seit ihrer Kindheit. Sie musste sich schon als kleines Kind mit der Vorstellung quälen, niemals gut genug zu sein. Der Grund ihrer lebenslangen Selbstzweifel: Sie wurde damals von ihren Eltern für einige Zeit weggegeben. In unserem Gespräch wird ihr zunächst die unglaubliche Bedeutung dieser Erlebnisse bewusst. Wenig später befreit sie sich mit ihrem liebevollen und klaren Blick auf ihre kleine Pia von diesen alten Belastungen! Dabei hörst Du, mit welchen Schritten Pia mit sich SELBST und ihrem inneren Kind so glücklich wird, wie sie es vorher noch niemals war. Und sie staunt, wie tief das Glück ist, das sie in sich spüren kann. Und wie sie sehr alte und tiefe Selbstzweifel auflösen und in ein glückliches JA zu sich selbst verwandeln kann: „Das habe ich nicht erwartet!“.
Warum und wie ist dieses „Wunder“ passiert? Hier ist meine psycho-logische und neue Erklärung.
Erstens: Wenn wir SELBSTzweifel haben, ist es wichtig zu schauen, wer wir SELBST eigentlich sind! Und weil unser inneres Kind dabei eine große Rolle spielt, ist es für Dich ein guter Ansatz zu schauen, wer Dein inneres Kind eigentlich ist. Mit meinen psycho-logischen und neuen Ansätzen kannst Du garantiert erkennen, dass Dein inneres Kind ein sehr liebenswertes Wesen und einen sehr hohen Selbstwert hat. Ja, und Du kannst es nicht nur erkennen, sondern auch mehr und mehr tief in Dir spüren!
Zweitens: Um Deine Selbstzweifel nachhaltig loszuwerden, ist es wichtig, die ängstlichen Zweifel Deiner inneren Alarmanlage (genauer gesagt Deiner kindlichen Aufpasserin oder Deines kindlichen Aufpassers) verstehen und ihre/seine Botschaften gezielt zu überprüfen. Je klarer Du erkennen kannst, dass ihre ängstlichen Zweifel (wie z. B. die Idee, niemals gut genug oder minderwertig zu sein) unrealistisch sind, umso nachhaltiger MÜSSEN Deine Selbstzweifel und übermäßige Selbstkritik verschwinden. Schließlich sind sie nur eine Erinnerung, die Dich kaum noch berührt.
Klingt das für Dich utopisch? Verstehen könnte ich es, weil es bisher keine Methode gab, diesen Weg zuverlässig zu gehen. Aber keine Sorge: Seit 10 Jahren geben mir meine Patienten sehr positive Rückmeldungen dazu. Außerdem habe ich sie mittlerweile ca. 300 Fachleuten vorgestellt und keinen inhaltlichen Widerspruch bekommen, aber eine Menge Anerkennung und inhaltliche Bestätigung.
Und warum sind diese so hilfreichen Ansätze nicht normal? Unter anderem liegt das daran, dass selbst in der Psychologie einigermaßen verrückte Konzepte von dem existieren, was „SELBSTzweifel“ überhaupt sind. Und von dem, was wir SELBST sind: Da wird z. B. kein Unterschied zwischen „SELBSTwert“ und „SELBSTwert-Gefühl“ gemacht! Die gängige psychologische Definition ist tatsächlich, dass Menschen mit einem geringen SELBSTwertgefühl auch einen geringen SELBSTwert haben! So, als ob Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl minderwertige Menschen seien! Außerdem glaubt man, dass man den Selbstwert steigern kann, indem man Anerkennung annimmt – so, als ob man ein wertvollerer Mensch ist, wenn man sich über ein Lob freut! Auch wenn das kaum ein Therapeut ernsthaft behaupten würde, ist das das gängige psychologische Verständnis …
Aber so muss es nicht bleiben! Denn wenn wir genau hinschauen und konsequent logisch denken, dann sieht es viel (!) besser aus mit dem, was wir SELBST sind und natürlich auch mit unserem SELBSTwert! In dieser Folge hörst Du ganz konkret, welche neuen Schritte Pia mit ihrem inneren Kind geht, sodass sie dieses tiefe Glück spürt.

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Selbstwert, inneres Kind u.v.m. findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Stress durch übermäßige Ängste und Selbstzweifel kennt fast jeder: Wir befürchten, nicht gut genug zu sein, scheinen immer fleißig und lieb sein zu müssen, … Manchmal reicht ein Seminar, um solche sogenannten „inneren Dämonen“ für immer zu entmachten und durch die positive Macht eines neuen Verständnisses eine tiefe und anhaltende Verbesserung für uns zu erreichen. In dieser Folge hörst Du, wie Pia (Name geändert) nach 50 Jahren der depressiven Selbstzweifel gelernt hat, sich jeden Tag zu lieben!

„Du bist ein schlechter Mensch!“, „Du bist nicht wertvoll!“, „niemals wirst Du gut genug sein!“, solche Glaubenssätze kennen sehr viele Menschen. Warum ist das so? Warum machen wir uns immer wieder selbst fertig? Es scheint, als wenn es in uns einen mächtigen, gnadenlosen Richter oder Kritiker gibt, der uns fertig machen will. Und so hören wir es auch immer wieder von Therapeuten und Coaches. Die oft sehr gute Arbeit dieser Kollegen wäre allerdings noch deutlich besser, wenn sie erkennen würden, dass niemand einen „inneren Kritiker“ oder „inneren Richter“ in sich trägt: Nein, was sich da in uns meldet, ist tatsächlich eine mächtige, aber auch kindlich-naive und durchaus gutwillige Instanz. Sie entspricht einem Teil unseres Gehirns, unserer Amygdala! Und die ist mächtig und schnell. Und: naiv! Wie Du mit diesem mächtigen inneren „Gesprächspartner“ effektiv und versöhnlich umgehen und ihn beruhigen kannst, ergibt sich vollkommen „psycho-logisch“ aus dieser erstaunlicherweise neuen und besonders positiven Sichtweise. Unsere Amygdala können wir sehr treffend als unsere „kindliche Aufpasserin“ oder unseren „kindlichen Aufpasser“ bezeichnen (die 300 psychotherapeutischen Kollegen, denen ich meine neuen Konzepte vorgestellt habe, haben dem jedenfalls zugestimmt oder zumindest nicht widersprochen :o).
Selbst einen panischen kindlichen Aufpasser können wir beruhigen, wenn wir seinen Alarm richtig verstehen. Der beste Beweis dafür ist meine Gesprächspartnerin Pia (Name und Stimme geändert):

Pia hat 50 Jahre lang sehr unter dieser Instanz gelitten! Sie hat Pia so fertiggemacht, dass ihr Selbstwertgefühl durchgehend bei einem Wert von 0-1 von 10 lag! Wie lange braucht ein Mensch, um nach 50 Jahren selbstquälerischen Denkens zu einem inneren Dialog zu finden, der ihren kindlicher Aufpasser so weit beruhigt, dass er/sie ihm/ihr nicht mehr im Weg steht und es ihr „erlaubt“, sich wertvoll zu fühlen? Tatsächlich kann das sehr unterschiedlich lange dauern. Je nachdem, wie unsere Gedankenwelt und unsere bisherigen Erfahrungen ausgeprägt sind.
Niemand hat sich seine Gedankenwelt bewusst ausgesucht und auch nicht seine Biografie. Aber diese Dinge haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie lange wir brauchen, um in unserer Gedanken- und Gefühlswelt „aufzuräumen“. Pia hatte schon länger an sich gearbeitet, sie war offen, ihre langjährigen Muster zu hinterfragen und neue Ansätze auszuprobieren.
Tatsächlich war es dann ein Wochenendseminar, das ihr half, ihren inneren Dialog grundsätzlich zu verändern und ihre kindliche Aufpasserin nachhaltig zu beruhigen! Eine Folge davon ist, dass nicht nur hilfreiche Selbstzweifel stark abgenommen haben, sondern auch ihr Selbstwertgefühl von einem Wert von 0-1 auf einen Wert von 7 gestiegen ist! Eine entscheidende Rolle spielt dabei, dass sie ihr inneres Kind, ihre kleine Pia auf eine vollkommen neue und ebenfalls besonders logische Weise kennengelernt hat: Sie hat erstmals das liebenswerte Wesen ihrer kleinen Pia erkannt. Das hat ihr entscheidend geholfen, eine tiefe und lebendige Beziehung zu sich selbst erschaffen. Auf einem Weg voller Erkenntnisse, Erleichterung und tiefer Freude und Verbundenheit. Klingt das zu schön, um wahr zu sein? In dieser Folge hörst Du Pias Geschichte! Und Pia und ich würden uns sehr freuen, wenn ihre wundervolle Geschichte auch Dich bereichert.

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Narzisstische Partner „werten Dich auf“, wenn Du sie „aufwertest“. Allerdings sitzen sie tief in der narzisstischen Sandkiste, wenn sie 1. immer recht haben wollen und 2. Wenn sie sich gerade aus irgendwelchen Gründen „abgewertet“ fühlen … Denn dann wollen sie sich wertvoller fühlen, indem sie Dich „abwerten“. Aber: Wie soll denn so eine „Abwertung“ funktionieren?! Einer sagt „Du bist doof!“ und dann ist der andere weniger wert?! Wie Du – vielleicht sogar gemeinsam mit Deinem Partner – aus diesem kindischen Spiel aussteigen kannst, hörst Du in dieser Folge!

Sogenannte „Narzissten“ sind meist Menschen mit faszinierenden Fähigkeiten und Eigenschaften, darum gibt es viele Menschen, die sich in sie verlieben. Außerdem können sie ihre Partner wie eine Prinzessin oder einen Prinzen verehren. Der schmerzhafte Teil des narzisstischen Spiels beginnt allerdings dann, wenn man die Erwartungen des „Narzissten“ nicht mehr erfüllt. Denn dann beginnt unweigerlich das „Spiel der Abwertung“ und plötzlich wird aus der Prinzessin ein Mülleimer!
Wie bei einer Gratwanderung erleben PartnerInnen von „Narzissten“ immer wieder die faszinierende und wohltuende Wertschätzung durch ihren Partner, während sie wissen, dass eine „falsche“ Bemerkung jederzeit eine verachtende Reaktion auslösen kann. Wie ein dünnes Eis, auf dem man wundervoll tanzen, aber auch jederzeit einbrechen kann, wenn man sich einen Fehltritt leistet.
Umso wichtiger ist es, dieses „Spiel des Narzissmus“ zu durchschauen, denn das ist der erste Schritt, um aus dem Spiel auszusteigen. Der nächste Schritt ist die Klarheit über Deinen eigenen Selbstwert, denn wer sich immer klarer wird, dass er/sie immer sehr wertvoll ist und das narzisstische „Spiel der Abwertung“ ein absolut kindischer Unsinn ist, wird dagegen immer mehr immun.
Was dann noch fehlt, sind ein paar gute Strategien, um mit einem „Narzissten“ umzugehen. Natürlich möchte man auch „mal richtig zurückschlagen“ – das ist sehr verständlich. Führt allerdings umso weniger zum Erfolg, je radikaler das narzisstische Muster beim Partner ausgeprägt ist. Denn verbale Kampftechniken sind bei sog. „Narzissten“ meist gut entwickelt. Viel besser funktionieren – v.a. bei „gemäßigten Narzissten“ – Wertschätzung, Verständnis und geschickte Spiegelungen. Denn das kann ihr verletztes inneres Kind erreichen. Und das spielt im Narzissmus eine entscheidende Rolle: Das verletzte innere Kind, der kleine, damals an sich selbst zweifelnde Junge, wird heute zwar vom Erwachsenen mit schlagkräftigen Mitteln (große eigene Erfolge, das Niederringen von „Gegnern“, …) verteidigt. Aber es wird nicht getröstet. So bleibt das „Kind im Narzissten“ auf seinen Minderwertigkeitsgefühlen und Selbstzweifeln sitzen, die niemals thematisiert werden dürfen. Weil sie ein Zeichen von Schwäche und „Minderwertigkeit“ sind.
Wenn Du jetzt als Partnerin/Partner Verständnis und Wertschätzung anbietest, werden diese ur-menschlichen Bedürfnisse erfüllt. Zu einem „gemäßigten Narzissten“ kann dadurch eine tiefere Verbindung aufgebaut werden.
Das Non-Plus-Ultra ist natürlich die Erkenntnis des „Narzissten“, dass er/sie jederzeit absolut wertvoll ist, SOGAR, wenn er/sie einen Fehler macht, unterlegen oder hilflos ist. Denn das hebt ihre Urangst auf, minderwertig zu sein, wenn sie sich schwach und hilflos fühlen. Darum können bestimmte Formulierungen, die positiv auf das Selbstbild des „gemäßigten Narzissten“ abzielen, Wunder wirken: „Ich kann mir nichts vorstellen, was Deinen Selbstwert vermindern kann! Du bist und warst immer wertvoll, natürlich auch, wenn Du Fehler gemacht hast!“. Damit gibst Du Euch eine große Chance! Denn aus dem „Spiel des Narzissmus“ könnt Ihr umso mehr aussteigen, je mehr Dein Partner die Idee der Minderwertigkeit hinter sich lassen kann.
Echte „Hardliner-Narzissten“ werden allerdings auch dann ein großes Problem behalten: Ihre immense Angst vor ihrem leidenden inneren Kind. Denn die Vorstellung, dass ihr inneres Kind tatsächlich liebevoll getröstet werden und zuverlässige Geborgenheit erfahren könnte, ist für sie sehr viel schwächer als die Versuchung, sich einmal mehr durch eine narzisstische Attacke auf ihr Gegenüber kurzfristig zu stabilisieren und von der eigenen tiefen, kindlichen Not abzulenken. Denn das ist immer noch ihr größtes Hindernis: Ihr Glaube, minderwertig zu sein, wenn sie unterlegen sind, kritisiert werden oder Unrecht haben. Dann fällt ihnen nichts Besseres ein, als das alte, kindliche „Spiel des Narzissmus“ zu spielen: „Abwertung“ ihres Gegenübers und übertrieben negative Bewertungen von allem, was ihrem Gegenüber wichtig ist. Mit anderen Worten: Die bekannten, narzisstisch-naiven Beziehungs-Manöver direkt aus der Sandkiste!

Einige wenige dieser Hardliner können dann für ihre Partnerinnen richtig gefährlich werden: Jeden zweiten Tag stirbt in Deutschland eine Frau durch einen, meist gekränkten Mann, der sich nicht anders zu helfen weiß als seine gefühlten „Abwertungen“ durch seine (Ex-) Partnerin zu beenden, indem er sie umbringt! Wie man diese Menschen erkennt und wann man sich rechtzeitig in Sicherheit bringen sollte, auch darum geht es in dieser Podcast-Folge!

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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Warum sind viele „Narzissten“ gleichzeitig faszinierend und abstoßend?! Sie spielen gekonnt das „Spiel der Auf- und Abwertung“. Auch Du wirst „aufgewertet“ – solange Du auf der richtigen Seite stehst … Wie Du dieses verrückte Spiel auf eine garantiert neue und besonders logische Weise durchschauen und aus ihm aussteigen kannst, erfährst Du in dieser ersten Folge zum Narzissmus! Und, Achtung: Ich schimpfe über die bestehenden Konzepte zum Narzissmus, denn die sind eine Katastrophe!

In dieser ersten Folge zum Narzissmus geht es darum, wie Du „das Spiel der Auf- und Abwertung“ durchschauen kannst. „Narzissten“ können geschickt reden, selbstsicher auftreten und sehen oft besonders gut aus. Wenn sie einen Menschen für sich gewinnen wollen, können sie sehr charmant, offen und respektvoll sein. Ihre große Selbstsicherheit zeigt sich auch darin, dass sie sich nichts gefallen lassen und knallhart wehren können. Die eiskalten „Abwertungen“,
mit denen sie andere angreifen, kennzeichnen das narzisstische Verhalten. Aber auch das kann sie faszinierend machen, weil es ihnen eine besondere Macht verleiht – solange man ihr Spiel mitspielt …
Außerdem sind „Narzissten“ in der Regel begeistert, von sich und ihrer Sache und das kann sehr ansteckend sein. Darum sind sie für viele Menschen so anziehend. Für Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, die zu oft das Gefühl hatten, „abgewertet“ worden zu sein, kann es unwiderstehlich sein, zu hören: „Ich bin immer stark und ich weiß immer eine schnelle Lösung, Du bist meine Prinzessin und jetzt zeige ich Dir die Welt!“, wer hat ihnen das schon mal so klar und deutlich gesagt?
Das große ABER liegt allerdings in der erwähnten Unart, andere „abzuwerten“. In Konflikten heißt es: Dominanz, statt Fairness! Und wenn man ihren Erwartungen nicht mehr entspricht, ist es auch mit ihrer Begeisterungsfähigkeit schnell vorbei. Warum verhalten sich diese Menschen so? Warum beschäftigen sie sich so viel mit dem Thema Selbstwert? Weil sie dauernd in einer großen Angst vor „Abwertung und Minderwertigkeit“ leben. Glaube mir, das Leben eines „Narzissten“ ist anstrengend! Sie müssen dauernd für „Aufwertungen“ sorgen und wenn sie erkennen müssen, dass sie nicht mehr genug „Aufwertung“ von anderen bekommen, dann kommen sie richtig unter Druck. Garantiert! Denn ihre Alternative zu ihrer Großartigkeit ist die Minderwertigkeit.
Und das ist nicht der einzige Nachteil dieses Lebens-Konzeptes, denn es macht auch einsam: Wer immer stark sein muss, darf nie schwach sein. Er darf sich mit seinen Sorgen und Nöten niemandem anvertrauen und schon gar nicht trösten lassen. Darum ist das Leben mit dem narzisstischen Konzept im wahrsten Sinn des Wortes trostlos.
Wenn wir aber verstehen, dass kein Mensch einen anderen tatsächlich „abwerten“ kann (darum geht es in unseren ersten Podcast-Folgen!), wird klar, dass das narzisstische Muster von „alle sind gut, die mich aufwerten“ und „wer mich abwertet, den werte ich immer zweimal mehr ab!“ durch und durch kindlich ist!
Übrigens: Dass wir alle jederzeit einen sehr hohen „Selbstwert“ haben, ist einerseits absolut logisch, andererseits findest Du diese Haltung in keinem institutionellen psychologischen Konzept!! In der Psychologie wird nämlich der „Selbstwert“ eines Menschen überhaupt nicht als Wert verstanden, sondern als momentanes Gefühl oder momentane, subjektive Selbsteinschätzung: Die Psychologie behauptet darum auch, dass ein depressiver Mensch einen „niedrigen Selbstwert“ hat!! Das ist nicht nur ein begriffliches Desaster, sondern auch höchst schädlich, weil das die Idee der „Abwertung“ so ganz nebenbei als realen Vorgang („der wertet sich ab“, „sie wurde abgewertet“) darstellt. Anstatt aufzuklären, dass das eine zwar verständliche, aber unzutreffende Idee ist – genauso wie z. B. die Angst, an der Supermarktkasse ersticken zu müssen (das befürchten manche Menschen mit einer Panikstörung). Darüber schimpfe ich in dieser Folge etwas ausführlicher :o)

Aber, um zum Narzissmus zurückzukommen: Ja, hinter der großartigen und faszinierenden Fassade des Narzissmus steckt ein durch und durch kindliches und einsames Konzept von sich selbst und den anderen. Und je mehr Du es durchschaust, umso weniger kann Dich das „Spiel des Narzissmus“ beeindrucken oder verletzen!
Ganz entspannt kannst Du dieses Spiel betrachten, wenn Du mehr und mehr durchschaust, dass Du selbst jederzeit sehr, sehr wertvoll bist, denn dann prallen die kindlich-narzisstischen Attacken einfach von Dir ab. Und wenn Du erkennst, dass der „Narzisst“ mit großem Aufwand versucht, sich „aufzuwerten“, obwohl er schon immer so wertvoll war, wie jeder andere Mensch, dann kannst Du vielmehr Mitleid mit ihm haben, als dass Du Dich vor ihm fürchtest!
Und last not least können wir damit auch unsere eigenen narzisstischen Manöver (z. B. andere „abzuwerten“, um uns selbst zu stabilisieren), hinter uns lassen … :o)
Um all diese Dinge geht es in dieser Folge mit Lena und mir. Darum ist sie auch eine perfekte Vorbereitung auf die nächste Folge mit Lena. In der wird es darum gehen, wie Du mit solchen Menschen so geschickt umgehen kannst, dass im besten Fall Ihr beide aus dem „kindlichen Spiel des Narzissmus“ mehr und mehr aussteigt!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Narzissmus und Selbstwert findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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#010 - Alte Wunden heilen - vom tiefen Schmerz zum tiefen Glück!

„An schlechten Tagen macht mich so etwas völlig fertig!“. Sylvias (Name und Stimme geändert) seelische Wunden kennt sie seit ihrer Kindheit: Wenn jemand sie kritisiert oder mit ihr schimpft, fühlt sie sich schwer getroffen. Dann kann sie sich gegen ihre massiven Selbstzweifel nicht mehr wehren und möchte sich nur noch zurückziehen! – Während das Kind in ihr nur noch weinen könnte. Wie kann Sylvia diese schrecklichen, alten Wunden in der Seele ihres inneren Kindes heilen? In dieser Folge von „psycho-logischundneu“ hörst Du es!

„Wenn jemand mich beschimpft oder kritisiert, wehre ich mich natürlich, aber danach könnte ich eigentlich nur noch heulen!“. Sylvia ist eine durchaus selbstbewusste Frau, sie lässt sich nicht so leicht kleinkriegen. Und wenn es draufankommt, kann sie sich mit Worten kräftig wehren. Aber wie sieht es tief in ihr aus, wenn sie in Konflikte gerät? Sie ist aufgewühlt und kämpft mit einem tiefen seelischen Schmerz, den sie seit ihrer Kindheit kennt!
Damals war es ihr alkoholkranker Vater, der sie gnadenlos „kleingemacht und abgewertet“ hat. Und natürlich konnte sie sich damals nicht gegen ihn wehren – jeder Versuch hätte zu noch viel mehr Härte und Verachtung durch ihn geführt. Sylvia kann sehen, wie ihr inneres Kind, ihre kleine Sylvia, unter diesen Attacken leidet und sie spürt, wie ihr Selbstwertgefühl rapide und sehr schmerzhaft abnimmt!
Aber das ist lange her! Und Sylvia durchschaut doch eigentlich, dass all der Schmerz nur mit dem Verhalten ihres Vaters zusammenhängt! Warum empfindet sie heute noch diesen tiefen Schmerz, wenn sie von einem Menschen kritisiert wird, der ihr wichtig ist!? Um es in einem Bild auszudrücken: Seit ihrer Kindheit steckt ein schmerzender Stachel in ihrer Seele: Der Glaubenssatz, dass sie minderwertig sei, wenn sich jemand über sie ärgert! Und dieser Stachel ist mächtig: Trotz ihres Selbstbewusstseins kann er ihr so wehtun, dass sie verzweifeln könnte.

Nach unserem ersten Gespräch erlebte sie zwar für einige Tage ein Selbstwertgefühl, das so gut war, wie sie es seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hatte. Wenig später war der Stachel aber wieder gnadenlos und äußerst schmerzhaft spürbar mit der Botschaft „Du bist nichts wert, wenn sich jemand über dich ärgert!“.

Die Anlässe, aus denen heraus wir uns minderwertig fühlen, können sehr unterschiedlich sein. Die Mechanismen sind aber in der Regel dieselben: Wir hatten das sehr schmerzliche Gefühl, minderwertig zu sein, weil wir uns von Menschen abgewertet fühlten, die uns zu dieser Zeit sehr wichtig waren. Oder wir haben gelernt, dass wir minderwertig seien, wenn wir bestimmte Erwartungen nicht erfüllen. Diese Idee, dieser Glaubenssatz „Du bist minderwertig, weil …!“ bleibt in unserem Bewusstsein. Wie ein Stachel in unserer Seele! Wenn unser Leben gut läuft und wir Erfolg und Zuneigung erleben, wird er nicht gedrückt. Wenn wir aber in Konflikte geraten oder zu viele Misserfolge haben, spüren wir ihn wieder. Menschen, die unter einer Depression leiden, erleben diesen Schmerz täglich immer wieder. Und wer eine soziale Phobie hat, erlebt ihn regelmäßig, wenn er fremden Menschen begegnet. Aber selbst wenn wir ein gutes Selbstbewusstsein haben und im Alltag wissen und spüren können, dass wir ein wertvoller Mensch sind, können wir diesen tiefen Schmerz immer wieder erleben.
Was muss also passieren, um solche mächtigen, alten Stacheln in unserer Seele zu erkennen? Und was muss passieren, um sie mehr und mehr aufzulösen? In dieser Folge von „psycho-logischundneu“ erlebst Du, wie Sylvia einen großen Schritt macht, um ihr inneres Kind, ihre kleine Sylvia von ihrer jahrzehntealten Last zu befreien. Wie sie ihre kleine Sylvia aus ihrem tiefen Schmerz in ein tiefes Glück führt!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen Selbstwert und Kränkung findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

All diese ungewöhnlichen Fragen machen Sylvia nachdenklich, sie staunt und ist erstmal verwirrt. Und am Ende ist sie positiv überrascht und spürt in ihrem Herzen Freude, Erleichterung und Zufriedenheit. Weil sie realisiert, dass sie viel wertvoller ist, als sie bisher dachte! Anschließend erlebt sie, wie sie aus dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes und stabiles Selbstwert-Gefühl machen kann. Und sie ist sehr motiviert, weitere Schritte auf diesem neuen Weg zu einem dauerhaft richtig guten Selbstwertgefühl zu gehen. Denn sie hat ein paar neue Werkzeuge in der Hand, mit denen sie ihr Selbstwertgefühl effektiv verbessern kann!

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#009 - Sylvias „Jackpot“: der beste Schutz gegen Verletzlichkeit!

Was hilft, wenn man sich immer wieder in seinen Gefühlen verletzt fühlt? Meine Interviewpartnerin Sylvia (Name und Stimme geändert) fühlt sich schnell sehr gekränkt und verletzt. In diesem ersten Gespräch mit mir entdeckt sie, dass ihre große Verletzlichkeit auf der häufigen Vorstellung beruht, dass sie minderwertig ist, wenn andere kritisch über sie denken. Mehr und mehr erkennt sie, dass sie tatsächlich jederzeit sehr (!) wertvoll ist – unabhängig von den Gedanken anderer. Plötzlich hält sie einen „Jackpot“ in der Hand: Wie sie mit dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes Selbstwertgefühl bekommen kann!

Wenn wir Selbstzweifel oder sogar eine Depression haben, haben wir in der Regel ein schlechtes Selbstwertgefühl. In dieser Folge denkt meine Interviewpartnerin Sylvia (ihr Name und ihre Stimme sind verändert) über einige ungewöhnliche Fragen zu unserem Selbstwert nach: Gibt es Menschen, die minderwertig sind, wenn sie sich minderwertig fühlen? Was sagt unser Selbstwertgefühl über unseren tatsächlichen Selbstwert aus? Hängt der Selbstwert eines Menschen davon ab, ob er bestimmte Erwartungen ausreichend erfüllt? Oder hängt der Selbstwert vielleicht von gar nichts ab?! …

All diese ungewöhnlichen Fragen machen Sylvia nachdenklich, sie staunt und ist erstmal verwirrt. Und am Ende ist sie positiv überrascht und spürt in ihrem Herzen Freude, Erleichterung und Zufriedenheit. Weil sie realisiert, dass sie viel wertvoller ist, als sie bisher dachte! Anschließend erlebt sie, wie sie aus dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes und stabiles Selbstwert-Gefühl machen kann. Und sie ist sehr motiviert, weitere Schritte auf diesem neuen Weg zu einem dauerhaft richtig guten Selbstwertgefühl zu gehen. Denn sie hat ein paar neue Werkzeuge in der Hand, mit denen sie ihr Selbstwertgefühl effektiv verbessern kann!

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#008 - Selbstzweifel und Einsamkeit auflösen!

An guten Tagen denken wir „Ich bin gut, wie ich bin!“. An schlechten Tagen denken wir viel schlechter über uns: „Ich bin dumm, unfähig, minderwertig, …!“. Lisas Freundin denkt manchmal so schlecht über sich, dass sie den ganzen Tag lang weint! Kein Wunder, denn wenn wir glauben, wertlos und niemals gut genug zu sein, muss es uns richtig schlecht gehen.
In dieser Folge geht es darum, zu verstehen, wie Selbstzweifel „funktionieren“ und wie wir sie auflösen können. Und wie wir anderen helfen können, sie aufzulösen. Ganz leicht und absolut psycho-logisch!

An guten Tagen denken wir „Ich bin gut, wie ich bin!“. An schlechten Tagen denken wir viel schlechter über uns: „Ich bin dumm, unfähig, minderwertig, …!“. Lisas Freundin denkt manchmal so schlecht über sich, dass sie den ganzen Tag lang weint! Kein Wunder, denn wenn sie glaubt, wertlos und niemals gut genug zu sein, muss es ihr richtig schlecht gehen.
Wie kommt es, dass sie manchmal ein so schlechtes Selbstbild hat? Und was braucht sie, wenn es ihr so schlechtgeht? Wie kann Lisa ihr helfen, ihr negatives Selbstbild zum Positiven zu verändern? Ja, gut zuzuhören ist sehr wichtig. Aber kann Lisa ihrer Freundin auch helfen, ein besseres Selbstbild zu bekommen? Das negative Denken anderer zu beeinflussen, erscheint manchmal nahezu unmöglich. „Aktives Zuhören“ ist eine Form der Kommunikation, die man oberflächlich, aber auch sehr tiefgründig und mit einer positiven und oft erstaunlich starken Wirkung auf das Selbstbild des Leidenden anwenden kann. Das Prinzip des tieferen aktiven Zuhörens kann man formulieren mit einem „wenn Du das so siehst, kann ich verstehen, dass es Dir so geht!“. Ganz konkret bei Lisas Freundin: „Wenn Du denkst, dass Du einfach nur blöd bist, weil Du einen Fehler gemacht hast, kann ich Deine Verzweiflung verstehen!“. Häufig wirkt das auf das Gegenüber zunächst verwirrend, dann aber auch positiv klärend. Aber auch vorsichtiges und positives Infragestellen des Selbstbildes kann helfen. Für Lisas Freundin: „Vielleicht sind ja all diese Situationen, in denen Du Dich blöd gefühlt hast, gar keine „Beweise“ dafür, dass Du tatsächlich blöd bist. – Weil Du gar nicht blöd sein kannst!“.  Wenn man dabei tiefe Überzeugungen zum Selbstbild des Betroffenen formuliert, ist die Wirkung oft erstaunlich. Auch humorvolle Varianten können sehr hilfreich sein: „Vielleicht bist Du ja schlau geblieben!“.
In jedem Fall ist es sehr wirksam, das Selbstbild des anderen – und bei sich selbst natürlich das eigene Selbstbild zu formulieren, weil dann ein sehr tiefes Verständnis der persönlichen Gefühlswelt entstehen kann. Ich bin überzeugt, dass unser Selbstbild ein mächtiger Schlüssel zu unserer Gefühlswelt ist, mit dem wir große Verbesserungen erreichen können. In uns und sogar in anderen.
Am Ende dieser Folge geht es noch einmal um Lisa und ihr inneres Kind: Die beiden sind immer noch sehr glücklich miteinander! Kein Wunder, denn Lisa vertieft den Kontakt zu ihrer kleinen Lisa immer wieder mit „den 3 Fragen am Abend“. So gesehen hat Lisa durch ihren guten Kontakt zu ihrem inneren Kind ein gutes Selbstbild, denn sie weiß, dass dieser sehr emotionale Teil von ihr sehr wertvoll und liebenswert ist. Damit ist Lisa auch ein gutes Beispiel dafür, was das beste Mittel gegen Einsamkeit: Ein gutes Selbstbild mit einem richtig guten Selbstwertgefühl und einem lebendigen Kontakt zu unserem liebenswerten inneren Kind!

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#007 - In jedem Menschen steckt ein glückliches Kind!

„In jedem Mann steckt ein Kind“ – und natürlich auch in jeder Frau! Wenn es unserer kindlichen Seite gutgeht, geht es uns gut, wenn unser inneres Kind unglücklich ist, geht es uns schlecht. In dieser Folge hörst Du, wie Du Deine kindliche Seite erkennen, mehr und mehr annehmen und schließlich sehr (!) glücklich machen kannst!

Wenn wir besonders gut drauf sind, Spaß haben, albern sind oder hingebungsvoll irgendeiner Beschäftigung nachgehen, sind wir genauso kindlich unterwegs, wie wenn es uns so richtig schlecht geht und wir uns traurig, hilflos und vernachlässigt fühlen. Wir haben also alle eine kindliche Seite. Darum kennt auch jeder den Spruch „In jedem Mann steckt ein Kind“. Und weil sich dieses innere Kind besonders bei starken Gefühlen bemerkbar macht, bezeichne ich es als „das emotionale Zentrum unserer Persönlichkeit“.
Wie andere mit uns umgehen, ob wir uns zum Beispiel von anderen angenommen oder abgelehnt fühlen, hat einen großen Einfluss auf unser inneres Kind. Aber wie gehen wir selbst mit dem Kind in uns um? Tatsächlich hat das eine entscheidende Wirkung auf unsere emotionale Verfassung: Wenn wir es positiv annehmen und unsere kindlichen Bedürfnisse auf eine gute Weise erfüllen, geht es uns viel besser, als wenn wir nur als Erwachsene funktionieren. Wenn wir unsere kindlichen Bedürfnisse zu lange übergehen, fühlen wir uns irgendwann nicht mehr lebendig. Darum arbeiten auch viele PsychotherapeutInnen sehr erfolgreich mit dem inneren Kind. Allerdings kann sich nicht jede/r mit der Vorstellung anfreunden, ein inneres Kind zu haben. Geschweige denn zu ihm eine enge Beziehung aufzubauen. Manch eine/r hat Angst vor seinen/ihren kindlichen Gefühlen, weil zu ihnen auch Verunsicherung und „Schwäche“ gehören können. Anderen erscheint es verrückt, verschiedene Persönlichkeits-Anteile zu haben. In der Folge 006 begegnet Lisa das erste Mal ihrem inneren Kind, ihrer kleinen Lisa. Dort hörst Du, warum sie diese Begegnung sehr fasziniert und wie sie mit meiner besonderen Sichtweise eine intensive und erfüllende Nähe zu ihr erlebt.
Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Bedenken haben, mit ihrer eigenen kindlichen Seite so einen tiefen und positiven Kontakt aufzubauen, möchte ich Dich beruhigen: Ein Tiefe entsteht in diesem Kontaktes nur, soweit wir als der/die innere Erwachsene es auch zulassen und möchten. Wenn wir uns von unserem inneren Kind abwenden, kann kein tiefer Kontakt entstehen. Auf die Dauer schneiden wir uns damit allerdings auch von etwas ab, was viele Menschen sehr vermissen: unsere kindliche Lebendigkeit! Außerdem können dann Kummer und seelische Schmerzen des inneren Kindes nicht so leicht aufgelöst werden. Denn das ist mit einem guten Kontakt mit dem inneren Kind auf einem vollkommen psycho-logischen und effektiven Weg möglich, den ich Dir in dieser Episode erkläre!
Auch darum lohnt es sich also, einen positiven Kontakt zur eigenen kindlichen Seite aufzubauen, auch darum ist ein positiver Kontakt zu dem „emotionalen Zentrum unserer Persönlichkeit“ für unsere Lebensqualität Gold wert!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zum Umgang mit Deinem inneren Kind findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Bedenken haben, mit ihrer eigenen kindlichen Seite so einen tiefen und positiven Kontakt aufzubauen, möchte ich Dich übrigens beruhigen: Die Tiefe dieses Kontaktes entsteht nur, soweit wir als der/die innere Erwachsene es auch zulassen und möchten. Wenn wir uns von unserem inneren Kind abwenden, kann kein tiefer Kontakt entstehen. Auf die Dauer schneiden wir uns damit allerdings auch von etwas ab, was viele Menschen sehr vermissen: unsere kindliche Lebendigkeit!
Darum lohnt es sich, einen positiven Kontakt zur eigenen kindlichen Seite aufzubauen, denn ein positiver Kontakt zu dem „emotionalen Zentrum unserer Persönlichkeit“ ist für unsere Lebensqualität Gold wert!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zum Umgang mit Deinem inneren Kind findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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#006 - Ungewohnte Familienharmonie. Und: Lisas inneres Kind!

Mein Podcast-Gast Lisa berichtet heute wieder von ihrer „seltsamen Familie“. Dieses Mal allerdings nicht von den dort häufigen Spannungen, sondern von der viel besseren Stimmung, für die Lisa selbst gesorgt hat. Der Grund: Sie hat etwas verstanden, das für sie alles verändert!
Aber damit nicht genug: Ab Minute 12 dieser Folge begegnet Lisa das erste Mal ihrem inneren Kind, ihrer kleinen Lisa! Warum sie diese Begegnung mit ihrer kindlichen Seite sehr fasziniert und plötzlich zu Tränen rührt, erfahrt Ihr in dieser Folge von psycho-logischundneu!

In der letzten Folge haben wir herausgefunden, dass die Spannungen in Lisas Familie einen ebenso überraschenden wie einfachen Grund haben: Lisas Eltern sind oft gekränkt, weil sie das Gefühl haben, dass sie nicht so schlau sind, wie Lisa. Und tatsächlich denkt Lisa oft und gerne über die Dinge nach, während ihre Eltern am liebsten eine schnelle Antwort haben, über die sie nicht nachdenken müssen – eine Strategie, mit der man verhindert, etwas dazuzulernen …
Wenn Lisa dann wieder mehr versteht, als ihre Eltern und etwas Schlaues von sich gibt oder ihre Eltern kritisiert, fühlen sie sich schmerzhaft abgewertet und reagieren dann genervt oder ärgerlich.
Der wahre Grund des Ärgers ihrer Eltern hat also mit Lisa selbst nicht viel zu tun, zumal sie überhaupt nicht das Bedürfnis hat, ihre Eltern „abzuwerten“. Durch dieses neue Verständnis ist Lisa plötzlich viel geduldiger mit ihren Eltern. Darum muss sie auch nicht mehr in den Kampf ums Rechthaben einsteigen oder empört reagieren, wenn ihre Eltern gestresst sind, weil sie sich „abgewertet“ fühlen.
Sie erlebt ein häufiges Phänomen: Wenn wir die Not eines Menschen verstehen, fühlen wir uns viel weniger angegriffen und können gelassener, vielleicht sogar helfend reagieren. Und tatsächlich: Seit Lisa die Angst ihrer Eltern verstanden hat und weiß, dass die unfreundliche Art ihrer Eltern vor allem mit dieser Angst zu tun hat, kann Lisa viel geduldiger und nachsichtiger mit ihnen umgehen.
Und hat das nicht nur eine entspannende Wirkung auf Lisa, sondern auch auf ihre Eltern. Wie durch ein kleines Wunder ist die Atmosphäre viel entspannter, als sie ihre Eltern wieder besucht.
Unser zweites Thema heute dreht sich wieder um Lisa selbst: wie kann sie sich noch stabiler, noch besser mit sich selbst fühlen? Für mich ein klarer Fall: Mit einem guten Kontakt zu ihrem „inneren Kind“! Aber was ist mit dem „Inneren Kind“ gemeint?
„In jedem Mann steckt ein Kind“, den Spruch kennt jeder, weil er offensichtlich stimmt: Wenn wir besonders gut drauf sind, Spaß haben, albern sind oder hingebungsvoll irgendeiner Beschäftigung nachgehen, sind wir genauso kindlich unterwegs, als wenn es uns so richtig schlecht geht und wir uns traurig, hilflos und vernachlässigt fühlen. Wir haben also alle eine kindliche Seite.
Und weil sie sich besonders bei starken Gefühlen bemerkbar macht, sage ich, dass das innere Kind „das emotionale Zentrum unserer Persönlichkeit“ ist. Wie wir mit unserer kindlichen Seite umgehen, hat tatsächlich eine entscheidende Wirkung auf unsere emotionale Verfassung: Wenn wir unsere kindliche Seite positiv annehmen und unsere kindlichen Bedürfnisse auf eine gute Weise erfüllen, geht es uns viel besser, als wenn wir nur als Erwachsene funktionieren. Wenn wir unsere kindlichen Bedürfnisse zu lange übergehen, fühlen wir uns irgendwann nicht mehr lebendig. Darum arbeiten auch viele PsychotherapeutInnen sehr erfolgreich mit dem inneren Kind. Allerdings kann sich nicht jede/r mit der Vorstellung anfreunden, ein inneres Kind zu haben. Geschweige denn zu ihm eine enge Beziehung aufzubauen. Manch eine/r hat Angst vor seinen/ihren kindlichen Bedürfnissen. Anderen erscheint es verrückt, verschiedene Persönlichkeits-Anteile zu haben.
Ab Minute 13 dieser Folge macht Lisa die ersten Schritte, ihre kleine, innere Lisa kennenzulernen! Dabei findet sie sehr schnell einen positiven Zugang zu ihr. Kein Wunder, denn sie hat schon immer gesagt, dass es gut ist, auch mal albern zu sein und sich seine kindliche Lebensfreude zu bewahren!
Lisa baut einen richtig tiefen, sogar innigen Kontakt zu ihrem inneren Kind auf, indem sie eine weitere meiner neuen Sichtweisen anwendet: Sie entdeckt das emotionale „Wesen“ ihres inneren Kindes! Was damit gemeint ist und wie diese Herangehensweise Lisa hilft, einen innigen Zugang zu ihrer kleinen Lisa zu bekommen, hörst Du in dieser Folge. Aber Achtung: Für Lisa wird es heute richtig emotional! Natürlich im besten Sinn :o)

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Bedenken haben, mit ihrer eigenen kindlichen Seite so einen tiefen und positiven Kontakt aufzubauen, möchte ich Dich übrigens beruhigen: Die Tiefe dieses Kontaktes entsteht nur, soweit wir als der/die innere Erwachsene es auch zulassen und möchten. Wenn wir uns von unserem inneren Kind abwenden, kann kein tiefer Kontakt entstehen. Auf die Dauer schneiden wir uns damit allerdings auch von etwas ab, was viele Menschen sehr vermissen: unsere kindliche Lebendigkeit!
Darum lohnt es sich, einen positiven Kontakt zur eigenen kindlichen Seite aufzubauen, denn ein positiver Kontakt zu dem „emotionalen Zentrum unserer Persönlichkeit“ ist für unsere Lebensqualität Gold wert!
Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zum Umgang mit Deinem inneren Kind findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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#005 - Der Härtetest für unser Selbstwertgefühl: Kränkungen!

„Ich fühle mich so erniedrigt!“, „Diese ständigen Abwertungen ertrage ich nicht mehr!“, … Kränkungen können uns extrem wehtun. Nicht umsonst sind sie eine typische Ursache für heftige emotionale Reaktionen. Und tatsächlich die häufigste Ursache für körperliche Gewalt!
Warum ist das so? Weil unser Selbstwertgefühl so wichtig für unsere Lebensqualität ist und eine Kränkung das Selbstwertgefühl schlagartig auf null bringen kann! In dieser Episode erfährst Du, wie Du aus „dem Spiel der Kränkungen“ aussteigen kannst!

Wer kennt das nicht: Familienmitglieder, die sich gegenseitig runtermachen, Schüler, die bestimmte Mitschüler mobben, … So etwas mitansehen zu müssen, ist schon schlimm genug. Selbst Opfer solcher Attacken zu sein, kann sich geradezu vernichtend anfühlen. Dabei brauchen wir noch nicht einmal andere, um uns gekränkt zu fühlen. Manche Menschen sind zwar besonders lieb zu anderen, mit sich selbst aber so hart, dass man sagen könnte, dass sie sich selbst kränken: „Ich bin so blöd, unfähig, langweilig, hässlich, …!“
Aber was passiert eigentlich bei einer Kränkung? Wie kommt es, dass sich einige Menschen viel leichter abgewertet fühlen als andere? Und kann man aus „dem Spiel der Kränkungen“ nicht auch aussteigen? Schließlich fühlen sich manche Menschen viel weniger abgewertet als andere!
Muss man sich gegen Kränkungen vielleicht nur klar genug wehren? Oder gibt es einen entspannteren Weg?
Lena, meine Social-Media-Expertin, kennt kränkendes Verhalten durchaus in ihrem Beruf: Sie hat selbst erlebt, von Kunden abgelehnt und als unfähig hingestellt zu werden. Und warum? Weil sie eine Frau ist und Frauen angeblich in Lenas Beruf per se unfähig sind! Lena kann gut verstehen, dass einige ihrer Kolleginnen nach solchen Demütigungen immer wieder schlaflose Nächte haben!
Aber ihr geht es nicht mehr so. Seit einiger Zeit zählt sie zu den Menschen, die sich kaum noch Situationen vorstellen können, in denen sie sich abgewertet fühlen. „Die Erleichterung, kaum noch kränkbar zu sein, fühlt sich an, als ob ich 20 kg abgenommen hätte!“, sagt sie ganz entspannt.
Wie wäre es, wenn Du zu den Menschen gehören würdest, die sich immer weniger gekränkt fühlen? Was müsstest Du in Deinen Gedanken und Gefühlen verändern? Und vor allem: Welche konkreten Schritte müsstest Du dafür gehen? Die Antworten auf all diese Fragen hörst Du in dieser Folge von „Psycho-logischundneu“!
Mehr zu meinen Konzepten, Aktivitäten und Hilfsangeboten findest Du unter „psycho-logischundneu.de“. Bei Instagram findest Du Lenas und meine Seite unter „psycho-logischundneu“! Wir freuen uns, wenn Du uns Deine Fragen und Kommentare schickst oder einfach immer mal wieder reinguckst!

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#004 - Lisas verbessertes Selbstwertgefühl. Und ihre "seltsame Familie"!

Was hat unser erstes Gespräch mit Lisa gemacht? So viel, dass Lisa es „spuky!“ findet …  Sie wurde von Kollegen auf ihre besondere Ausstrahlung angesprochen. Sogar mit ihren, wie sie sagt, „seltsamen Eltern“ fühlt sie sich besser. Wie hat sie das gemacht?!
Und wie kann sie ihre „seltsamen Eltern“, bei denen sie sich so oft unverstanden fühlt, besser verstehen und mit ihnen so umgehen, dass sich alle wohler miteinander fühlen? Die Antworten auf all diese Fragen hört Ihr in dieser Folge von „Psycho-logischundneu“!

In meinem letzten Gespräch mit Lisa hörte sie erstmals von meiner neuen Idee, unser Selbstwertgefühl zu verstehen und es zu verbessern. Nach einigem Staunen, Zweifeln und vor allem einer genauen Prüfung (!) konnte sie erkennen, dass sie tatsächlich jederzeit sehr wertvoll ist. Und spüren, wie gut sich das anfühlt! Noch während des Gespräches schrieb sie einen Zettel: „Ich bin sehr wertvoll, das war immer so, es ist so und es wird immer so bleiben!“. Ihn zu lesen und sich über den eigenen „realistischen Selbstwert“ zu freuen, ist seitdem fester Bestandteil ihres Morgen- und Abend-Rituals. Mit deutlichen Auswirkungen! Sie mäkelt weniger an sich herum, freut sich mehr über ihre Stärken und fühlt sich so viel besser, dass sie auf ihre positive Ausstrahlung angesprochen wird.
Der kleine Aufwand, ihren tatsächlichen Selbstwert zu erkennen und sich an diese sehr positive Erkenntnis zu gewöhnen, hatte also eine große Wirkung!


Sogar ein Dauerproblem in Lisas Leben wurde dadurch ein wenig vermindert: Denn jetzt erlebt sie die jahrelangen Spannungen in ihrer „seltsamen Familie“, anders und vor allem entspannter.
Wie ist das zu erklären und was macht ihre Familie so „seltsam“ und schwierig? Warum liegt dort oft eine so eine große Spannung in der Luft? Und was könnte passieren, sodass sich alle ein wenig entspannen können? In dieser Folge von „Psycho-logischundneu“ könnt Ihr es hören – viel Spaß dabei!

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#003 - Vom starken Gedanken zum starken Selbstwert-Gefühl!

Ein positiver Gedanke ist noch kein positives Gefühl! Wie können wir also von der Erkenntnis, dass wir „immer sehr wertvoll sind“ zu einem dauerhaft starken Selbstwertgefühl kommen? Und wie können wir unsere fast automatisch aufkommenden Bedenken und Selbstzweifel beruhigen? In dieser Theorie-Folge mit Lena kannst Du es erfahren, vollkommen psycho-logischundneu – und inklusive Übungsanleitung :o)

In den Folgen 001 und 002 von „Psycho-logischundneu“ kannst Du hören, warum wir logischerweise sehr wertvoll sind. Ganz kurz gesagt: Weil die „Abwertung“ eines Menschen eigentlich ein völlig verrücktes Spiel ist, denn ist ein Mensch weniger wert, wenn jemand anderes sagt „Du bist doof!“?! Natürlich nicht!
Aber etwas „mit dem Kopf“ zu verstehen, heißt ja noch nicht, es auch „mit dem Herzen“ zu fühlen.
Darum geht es hier in der Folge 003 um die Frage: Wie können wir eine logische Erkenntnis zu einer starken Überzeugung machen? Ganz konkret, wie wir von dem logischen Gedanken, dass wir „immer sehr wertvoll sind“, zu einem dauerhaft guten Selbstwertgefühl kommen können.
So ganz einfach ist das leider nicht. Denn fast alle Menschen haben unwillkürlich aufkommende Bedenken und Zweifel an der Idee, jederzeit einen sehr hohen Selbstwert zu haben. Nicht nur Menschen mit gelegentlichen depressiven Stimmungslagen oder sogar einer Depression geht das so.
Wie können wir also diese Bedenken und Zweifel psycho-logisch verstehen?
– Viele Menschen glauben, nur wertvoll zu sein, wenn sie die Erwartungen anderer erfüllen.
– Die meisten Menschen tragen sogar mächtige „Beweise für ihre Minderwertigkeit“ in sich: Situationen, die scheinbar beweisen, dass sie nicht wertvoll sind, wie Kritik, Misserfolge, Einsamkeit, Trennungen.
– Manch einer scheint sogar ein unüberwindbares Misstrauen gegen die Vorstellung zu haben, jederzeit sehr wertvoll zu sein! Bei dem Gedanken, sehr wertvoll zu sein, meldet sich bei ihnen die innere Alarmanlage: „Jemand anderes ist vielleicht sehr wertvoll, aber Du doch nicht!“. Oft stehen dahinter Befürchtungen, mit einem richtig guten Selbstwertgefühl arrogant zu sein. Oder bei der nächsten Gelegenheit bitter enttäuscht zu werden – wenn nämlich die nächste „Abwertung“ passiert.
Man könnte sagen, dass unsere innere Alarmanlage befürchtet, dass wir bald wieder „vom selbstwertfressenden Raubtier attackiert werden, das mal wieder einen erheblichen Teil unseres Selbstwertes verschlingt“.
Wie können wir also dieses „selbstwertfressende Raubtier“ bändigen?!
Wie können wir die Macht der „Beweise für unsere Minderwertigkeit“ abbauen?
Wie können wir an unseren Selbstwert glauben, auch wenn wir manche Erwartungen nicht erfüllen können?
In dieser Theorie-Folge mit Lena kannst Du nicht nur erfahren, wie wir die Zweifel an unserem hohen Selbstwert verstehen können. Sondern auch, wie wir sie überwinden können – vollkommen psycho-logisch und inklusive Übungsanleitung! Hier kannst Du außerdem hören, warum dieser neue Weg zu einem richtig guten Selbstwertgefühl ein Weg mit einem Happy End ist. Exklusiv bei „Psycho-logischundneu“ :o)

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Unser Selbstwertgefühl spielt eine große Rolle für unsere Lebensqualität. Meine Interviewpartnerin Lisa (Name und Stimme geändert), entdeckt im Gespräch mit mir, dass ihre gelegentlichen Minderwertigkeitsgefühle auf einem Irrtum beruhen. Mehr und mehr erkennt sie, dass sie tatsächlich jederzeit sehr (!) wertvoll ist – so wie wir alle. Anschließend erlebt sie, wie sie aus dieser logischen Erkenntnis ein richtig gutes und stabiles Selbstwert-Gefühl machen kann!

Menschen mit Selbstzweifeln oder sogar einer Depression haben in der Regel ein schlechtes Selbstwertgefühl. In dieser Folge denkt meine Interviewpartnerin Lisa (ihr Name und ihre Stimme sind verändert) über einige ungewöhnliche Fragen zu unserem Selbstwert nach: Gibt es Menschen, die minderwertig sind, wenn sie sich minderwertig fühlen? Was sagt unser Selbstwertgefühl über unseren tatsächlichen Selbstwert aus? Hängt der Selbstwert eines Menschen davon ab, ob er bestimmte Erwartungen ausreichend erfüllt? Oder hängt der Selbstwert vielleicht von gar nichts ab?! …

All diese ungewöhnlichen Fragen machen Lisa nachdenklich, sie staunt und lacht und ist erstmal verwirrt. Und am Ende ist sie positiv überrascht und spürt in ihrem Herzen Freude, Erleichterung und Zufriedenheit. Weil sie realisiert, dass sie noch wertvoller ist, als sie bisher dachte! Und sie ist sehr motiviert, weitere Schritte auf diesem neuen Weg zu einem dauerhaft richtig guten Selbstwertgefühl zu gehen. Denn sie hat ein paar neue Werkzeuge in der Hand, mit denen sie ihr Selbstwertgefühl effektiv verbessern kann!

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#001 - Ganz logisch: Du bist absolut wertvoll!

Unser Selbstwertgefühl ist wie ein Barometer für unsere Lebensqualität. Aber wie hoch ist eigentlich unser Selbstwert? Warum wir logischerweise jederzeit sehr (!) wertvoll sind und wie wir durch diese Erkenntnis zu einem richtig guten Selbstwertgefühl kommen können, erfahrt Ihr in dieser Theorie-Episode mit Lena und mir.
Denn ein richtig gutes Selbstwertgefühl ist keine Illusion, dahin führt ein neuer und vollkommen logischer Weg/Lernprozess. Und ich möchte Dir zeigen, wie Du ihn gehen kannst.

Hier folgt weiterer Text

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Burkhard Düssler 
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 
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