# 024 Depression auflösen – logischundneu! Die Anwendung I

 

In der letzten Folge von psycho-logischundneu hast Du meine Konzepte kennengelernt, mit denen wir Depressionen erstaunlich logisch erklären und – theoretisch – auflösen können. In dieser Folge erfährst Du, wie das ganz praktisch funktionieren kann: Mit meinem Podcast-Gast Tom. Tom leidet schon seit vielen Jahren unter depressiven Phasen und wird fast ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt. Man könnte also sagen, dass diese Episode ein Härtetest für meine Konzepte ist!

Shownotes: Die Selbstzweifel eines depressiven Menschen stecken wie Stacheln in seiner Seele: „Ich bin nicht gut genug, langweilig, unfähig, minderwertig, usw.“ Natürlich kennen nicht nur depressive Menschen solche Gedanken. Sie sind zentraler Bestandteil des „ganz normalen Wahnsinns“, mit dem wir uns und andere mehr oder weniger fertigmachen.
Wie würde es also all diesen Menschen gehen, wenn sie sich und andere nicht mehr so übertrieben negativ sehen würden? Wenn sie mit einer stabilen Wertschätzung für sich und andere durchs Leben gingen? Wenn sie Konflikte fair und sachlich lösen würden, weil sie nicht mehr so verletzlich und anderen gegenüber reizbar und aggressiv wären? Wenn sie nicht mehr so hart und verurteilend über sich selbst denken und empfinden würden? Die Erde wäre ein besserer Ort, sogar die tief frustrierten Despoten dieser Welt würden mit sich und ihrer Welt Frieden schließen können … Ja, ok, ich höre schon auf zu fabulieren; so schnell wird das nicht passieren.
Aber wir können ja schon mal einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen, indem wir diese quälenden Stacheln der Selbstzweifel in unseren Seelen auflösen. Nur, wie kann das gehen? Und wie kann die meist lebenslange Sehnsucht der Betroffenen nach tiefem Verständnis, Trost und Geborgenheit endlich erfüllt werden?! Ich sage: Indem wir uns nicht mit unklaren und unrealistischen Vorstellungen und Konzepten zufriedengeben, sondern genau hinsehen, was eigentlich gemeint ist mit „mein Selbstwert“, „so bin ich“, „das Böse in uns“ …  
Denn dann können wir erkennen, dass einige (natürlich nicht alle!) der üblichen psychologischen Konzepte einige grundlegende Fehler enthalten. Und dass eine, ich sage hier mal „wissenschaftlich-realistische“, Sichtweise gar nicht so kompliziert und dabei viel logischer und positiver ist.
In der letzten Folge von psycho-logischundneu hast Du mein Verständnis des Phänomens „Depression“ konkreter kennengelernt. In dieser Folge geht es also darum, wie es ganz praktisch angewendet werden kann!
Als erstes möchte ich an dieser Stelle ein großes Danke an meinen Podcast-Gast Tom (*) loswerden! Denn er hat sich bei mir gemeldet, weil er den Eindruck hatte, dass ich ihm möglicherweise weiterhelfen kann. Und er hatte den Mut und die Offenheit, unsere Gespräche für Euch, meine Podcasthörer aufzunehmen! Tom leidet schon seit vielen Jahren unter depressiven Phasen. In den Monaten vor unserer Aufnahme war er deswegen wieder längere Zeit krankgeschrieben und wurde fast ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt. Man könnte also sagen, dass seine schlimme Verfassung ein Härtetest für meine Konzepte sind: Wenn sie für ihn funktionieren, dann sollten sie auch für viele andere Menschen funktionieren.
In diesem ersten Gespräch mit Tom geht es darum, sein inneres Kind, seinen kleinen Tom näher kennenzulernen. Für mich ist das ein zentraler Baustein sowohl des Verständnisses als auch des Auflösens einer Depression. Denn meiner Erfahrung zeigt ganz klar, dass der realistische Blick auf das innere Kind tiefe Wunden heilen kann.
In unserem zweiten Podcastgespräch, das Du in der nächsten Folge hörst, geht es dann um die „strenge innere Stimme“, die Tom scheinbar fertigmachen will. Denn sie bestärkt seine quälenden Selbstzweifel bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit: „Du bist niemals gut genug“, „Du bist eine Enttäuschung!“, …
Und ich nehme es schon mal vorweg: In beiden Podcast-Folgen wirst Du miterleben, wie sich die Stacheln in Toms Seele langsam auflösen!
Standard-Absatz.
(*) Gelegentlich wurde ich gefragt, ob meine Podcast-Gäste Patienten von mir seien. Nein, meine Podcast-Gäste sind Menschen, die mein Buch gelesen, ein Seminar erlebt oder meinen Podcast gehört haben. Manche haben sich auch auf Empfehlung meiner Patienten bei mir gemeldet. Tom hat sich bei mir gemeldet, weil sein inneres Kind, der kleine Tom, das unbedingt wollte als er diesen Podcast hörte. Aber das wird er Dir in dieser Folge auch noch selbst erzählen :o) Damit meine Podcast-Gäste anonym bleiben, verändern wir übrigens auch immer ihre Namen und ich verändere zusätzlich den Klang ihrer Stimmen.

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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