# 021 Das Misstrauen ist weg!

 

Das quälende Misstrauen von Maja gegenüber ihrem Freund ist seit unserem ersten Gespräch nahezu verschwunden. Du erfährst, wie diese wunderbare Entwicklung psycho-logisch zu erklären ist. Anschließend geht es um ihre Verlustangst: Sie befürchtet, Paul durch Krankheit oder einen Unfall zu verlieren. Diese Angst ist hartnäckiger. Denn dort schlägt ihr „Ja, ABER-Modus“ zu: Jede beruhigende Erkenntnis („ja, Paul wird alt werden!“) wird mit einem ängstlichen „Ja, Aber …“ beantwortet, sodass eine Entspannung unmöglich scheint. Aber auch der „Ja, ABER-Modus“ kann aufgelöst werden – natürlich psycho-logisch und neu!

Shownotes:

Übermäßiges Misstrauen kann in verschiedener Hinsicht quälend sein: Man fühlt sich von seinen Liebsten entfremdet und denkt schlecht über sie. Und gleichzeitig denkt man schlecht über sich selbst, weil man weiß, dass man ungerecht ist. Wenn man aber durchschaut, warum man so eigenartig tickt, hat man gute Chancen, das Gift des übermäßigen Misstrauens loszuwerden. Die Voraussetzung: 1. Das Wissen, wie das Problem psycho-logisch zu verstehen ist und 2. welche ganz konkreten Schritte weiterhelfen. Maja hat ihr Misstrauen verstanden und ist genau diese Schritte gegangen!
Selbstverständlich sind auch diese Schritte psycho-logisch und in wesentlichen Teilen neu! Vorab schonmal ein paar wichtige Elemente:
– Majas realistisches Selbstbild,
– ein liebevoller und tiefer Kontakt zu der kleinen Maja, ihrem inneren Kind,
– ein aufmerksamer Dialog mit ihrer inneren „Alarmanlage“, ihrer kindlichen Aufpasserin,
– die „Respektkurve“ zur Überprüfung der Vertrauenswürdigkeit Ihres Freundes und
– das „beziehungsfressende Raubtier“!
Damit hat Maja ihre überaktive innere Alarmanlage im Gespräch der Folge 018 zügig beruhigt.
Vielleicht denkst Du: „Schön, dass es ihr in dem Gespräch besserging, aber was ist mit den Verlustängsten passiert, unter denen sie ebenfalls seit Jahren leidet? Auch sie waren ein Thema in unserem ersten Gespräch.
Heute zeigt sich, dass die besonders schwer zu lösen sind, denn hier wirkt der „Ja-ABER-Modus“: Jede positive Erkenntnis prallt an ihm ab! Er ist zu beobachten, wenn jemand für vollkommen logische Argumente einfach nicht zugänglich ist. Jede beruhigende Erkenntnis („ja, Paul wird alt werden!“) wird mit einem ängstlichen „Ja, Aber …“ beantwortet, sodass eine Entspannung unmöglich scheint. Natürlich kann das sehr verschiedene Gründe haben. Heute geht es um die Frage, wann das ängstlich „Ja, ABER“ unseres kindlichen Aufpassers gehört und verstanden werden sollte und wann wir es nicht nur übergehen dürfen, sondern sogar übergehen sollten.
Mit anderen Worten: Wie Du Deinen „Ja-ABER-Modus“ verstehen, durchschauen und überwinden kannst, ist ein weiteres Thema dieser Podcast-Folge.

Weil ich mir die Frage gestellt habe, ob Majas Erfolge unseres zweiten Gespräches anhaltend sind, habe ich sie zwei Wochen nach diesem 2. Gespräch noch einmal gefragt, ob sowohl ihr Misstrauen als auch ihre Verlustängste weiterhin verschwunden, oder doch wieder aufgetaucht sind. Ihre Antwort: „Mich beschäftigen seit dem letzten Podcast weder Misstrauen noch Verlustängste. Ich verspüre eine wunderbare Leichtigkeit!“ Was will man mehr?

Weitere Informationen und ganz konkrete Anleitungen zu den Themen dieses Podcastes findest Du in meinem Buch „Hör auf, Dich fertig zu machen“. Und natürlich bei Instagram unter „psycho-logischundneu“, auf meiner Webseite „psycho-logischundneu.de“ und in weiteren Folgen dieses Podcastes!

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